Problemstelle händisches Crimpen
Der SPTSM ist ein Kit-Encoder, das heißt er besitzt keine eigene Welle, sondern wird auf die Welle der jeweiligen Anwendung (Wellendurchmesser von 4 bis 8mm) montiert. Dadurch benötigt dieser Drehgeber keine Lagerung, die sich abnutzen könnte. Für die Dissolution-Tester hat der Hersteller seine Produkte angepasst. Der Grund: Lange Zeit hatte Erweka die Stecker manuell an die Drehgeber-Kabel angeschlagen. Das war allerdings nicht prozesssicher, da beim händischen Crimpen leicht Fehler passieren können. Die Anschaffung eines Automaten, der die Kabel automatisch und damit fehlerfrei crimpt, wäre allerdings nicht wirtschaftlich gewesen.
Modifikation für Prozesssicherheit
Die Lösung bestand darin, die Kontaktstifte des Encoder-Optikmoduls bereits im Werk mit den Litzen des Anschlusskabels zu verlöten. Auf diese Weise ist nicht nur eine fehlerhafte Montage ausgeschlossen, das Kabel sitzt auch fest und löst sich nicht vom Optikmodul. Der individuelle Service gehört zu den Standardleistungen von Megatron: Schon ab relativ kleinen Stückzahlen passt das Unternehmen seine Produkte an die jeweilige Anwendung an. Möglich sind z.B. individuelle Ausgangssignale, andere Wellengeometrien, eine Wellenabflachung oder Kabelkonfektionierungen. Was die Genauigkeit bei der Drehzahlmessung angeht, übertrifft der SPTSM die Anforderungen von Erweka: Die Abweichung darf bei der Erfassung der Drehzahl maximal ±2 Prozent betragen. Der Encoder misst die Drehzahl des Rührantriebs mit einer Abweichung von lediglich 0,2 Prozent pro Grad.





















