
AS-Interface ist heute ein fester Bestandteil der modernen Industrielandschaft. Viele Sensoren und Aktuatoren können über das ASi-typische Zweileiterkabel vernetzt und mit Spannung versorgt werden. Das AS-Interface, mehr eine intelligente Verkabelung als ein echter Feldbus, kann und will die High-Performance-Netzwerke nicht ersetzen. Dieser Leitlinie folgt man auch bei der neuen Version ASi-5, dass sich als Zubringerbus für Automatisierungsanwendungen versteht. Sensoren und Aktuatoren liefern eine immer größere Menge an Daten, die ohne Einschränkung an die Stellen transportiert werden müssen, wo sie verarbeitet und aus ihnen Informationen gewonnen werden können. ASi-5 bietet die dafür erforderliche Bandbreite – bei voller Abwärtskompatibilität. Schließlich ist Investitionsschutz ein wichtiger Faktor für Maschinen- und Anlagenbauer ebenso wie für deren Betreiber.
ASi-5 bleibt einfach
Auch ASi-5 nutzt ein einziges Kabel, um die Komponenten mit einer einfachen und flexiblen Montagetechnik anzubinden. Dabei werden Daten und Energie gemeinsam über dieses eine Kabel übertragen. Der neue Standard ASi-5 verbindet die im Markt gängigen Aktuatoren und Sensoren der unteren Feldbus-Ebene effizienter, flexibler und zuverlä?ssiger mit der übergeordneten Ethernet-basierten Ebene. Das belegen die technischen Daten der neuen Version. Im Vergleich zur bisherigen ASi-Version bietet ASi-5:
• 4-fach kürzere Zykluszeit von 1,2ms bei 24 Teilnehmern
• Datenbreite von 16Bit bis 32Byte pro Teilnehmer In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
• Verdopplung der Netzwerklänge auf 200m pro Strang
• bis zu 96 Teilnehmer
• zusätzlicher Diagnosekanal parallel zu den Prozessdaten Digitale Souveränität in der Automation: Fraunhofer IOSB-INA entwickelt einen KI-Assistenten für die SPS-Programmierung. ‣ weiterlesen
Automatisierung neu gedacht
Darüber hinaus ist ASi-5 ein zeitlich streng deterministisches System: Ein- und Ausgänge können bis auf 1,2ms priorisiert werden. Das Ergebnis: deutlich mehr Gestaltungsoptionen, die Möglich- keit von größeren Stand-alone-Anwendungen und reduzierte Overheadkosten. Zudem kann mit ASi-5 jetzt auch eine grö?ßere Anzahl von Ein- und Ausgängen konzentriert an einem Ort kosteneffizient eingesammelt werden.
Detaillierte Diagnose
Inbetriebnahme und Instandhaltung sind mit ASi-5 deutlich verbessert: Eine kontinuierliche Überwachung der Übertragungsqualität ist ebenso möglich wie eine schnelle und detaillierte Diagnose. Die Adressierung kann – zusätzlich zum einzelnen Adressieren – in Abfolge auch nach der Anlageninstallation (Gerätetaufe) einfach und schnell durch den ASi-5-Master erfolgen. Eine physikalische Doppeladressierung wird dabei durch ASi-5 ausgeschlossen. Mit ASi-5 lassen sich zudem IO-Link oder andere Systeme wie etwa Hart unkompliziert und kosteneffizient integrieren: Die Schnittstellen werden in Hostsystemen einfach verfügbar und sozusagen mehrpunktfähig gemacht. Parameter- und Diagnosedaten können unabhängig von den Prozessdaten parallel übertragen werden – und das in beliebiger Menge.
Safety mit ASi-5
Auch die Integration von Safety ist mit ASi-5 äußerst effizient, da sicherheitskritische und herkömmliche Anwendungen auf derselben Infrastruktur betrieben und beliebig gemischt werden können. ASi-5 ermöglicht dabei den Betrieb von 96 x 16 sicheren Ein-/Ausgängen.



















