
Die Voss Gruppe ist ein Entwickler von Leitungs- und Verbindungssystemen für das Fluidmanagement im Fahrzeug- und Maschinenbau. Neben klassischen Lösungen für Verbrennungsmotoren zählen auch Lösungen z.B. im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzelle zu den Feldern, in denen Voss aktiv ist. Die Unternehmensgruppe umfasst 23 Gesellschaften in Europa, Nord- und Südamerika, Indien und Asien und bildet gemeinsam die VOSS Holding mit Hauptsitz in Wipperfürth im Bergischen Land. Weltweit arbeiten rund 7.500 Mitarbeitende für Voss. Eigentümerin der Unternehmensgruppe ist die gemeinnützige Hans Hermann Voss-Stiftung.
Seit etwa zehn Jahren bezieht das Unternehmen Soft- und Hardwarelösungen von Delta Logic. Sie helfen dabei, die automatisierten Systeme effizienter zu machen und die Kommunikation der vernetzten Steuerungen sicherzustellen.

Industrielle Kommunikation mit hoher Performance benötigt
Als vor einigen Jahren eine neue Software zur Datensicherung eingekauft und installiert worden war, mussten die vorhandenen Siemens-Steuerungen S7 und Sinumerik ins Netzwerk eingebunden werden. Die Suche nach einem geeigneten Adapter führte zu Delta Logic und dem Accon NetLink Pro Compact, ein Kommunikations- und Programmieradapter für den Datenaustausch zwischen PC und S7-Steuerungen.
Felix Hupertz, zuständig für die Datenerfassung und die Automatisierungssysteme im Produktionsbereich der Sparte Instandhaltung bei Voss, nutzt seit Dezember 2022 Accon OPC UA-Server, vor allem für den Datenaustausch mit einer CNC-Steuerung der Reihe Sinumerik 840D Powerline. Den Support für Sinumerik bietet der OPC UA-Server von Delta Logic seit Version 1.1 – auch für Sinumerik 810D Powerline und Sinumerik 840D Solutionline, seit Version 1.2 auch für Sinumerik One und Create MyVirtual Machine. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Im Voss-Schwesterwerk kommt zur Erfassung von Betriebsdaten zudem ein älterer, ‚klassischer‘ OPC-Server DA zum Einsatz (DA für Data Access). Weitere Produkte von Delta Logic bei Voss sind die Softwarebibliothek Accon AGLink und AutoSpy Analyzer, ein Programm zum Aufzeichnen und Auswerten von Prozessdaten einer SPS-gesteuerten Anlage. „Manchmal treten in Anlagen Fehler nur selten auf, haben aber trotzdem große Auswirkungen. Sie zu finden kann zeitaufwändig und kostspielig werden“, erzählt Hupertz. „Einmal war ein Draht nicht korrekt mit der Anschlussklemme an einem Relais befestigt, das führte zu einer Fehlermeldung. Und natürlich trat dieser Fehler, `kein Fehler Trommelschaltung = 0´, nie dann auf, wenn ein Instandhalter vor Ort war. Nach der Diagnose mit AutoSpy Analyzer kamen wir der Sache aber endlich auf die Spur und konnten den Defekt schnell beheben.“
OPC UA – der Standard der Zukunft
Accon OPC UA-Server ermöglicht die sichere Datenübertragung zwischen OPC Servern und Clients sowie Siemens-Steuerungen mit hoher Performance. Die Software ist speziell mit Blick auf Anwendungen in Siemens-S7- und Sinumerik-Umgebungen entwickelt, bei denen eine OPC-UA-konforme Schnittstelle benötigt wird. OPC UA (für Open Platform Communications Unified Architecture) setzt sich mehr und mehr als der Schnittstellen-Standard in automatisierten Prozessen der Industrie 4.0 durch und löst dabei OPC DA ab. Digitale Souveränität in der Automation: Fraunhofer IOSB-INA entwickelt einen KI-Assistenten für die SPS-Programmierung. ‣ weiterlesen
Automatisierung neu gedacht
Tatsächlich empfiehlt Delta Logic allen Anwendern eines OPC DA-Servers (gleich welchen Herstellers) den Umstieg auf den neuen Standard der Zukunft OPC UA, vor allem auch mit Blick auf höhere Datensicherheit. Accon OPC UA-Server unterstützt die aktuelle Spezifikation OPC UA V 1.04 und ist von der OPC Foundation zertifiziert, die den Standard fortlaufend weiterentwickelt.
Vielfältige Möglichkeiten für Anwender
Seit Version 1.3 ermöglicht der OPC UA-Server die Verwendung virtueller Devices: Damit können Anwender z.B. virtuelle Variablen innerhalb des OPC UA-Servers nutzen, die keinem bestimmten Hardware-Gerät zugeordnet sind. Auf diese Weise lassen sich Änderungen in der OPC-Kommunikation umfangreich in gesicherter Umgebung testen, ohne dass dabei das Produktivsystem berührt wird. Verläuft der Test erfolgreich und wie gewünscht, kann die Kommunikation mit der ‚echten‘ Steuerung wieder aufgenommen werden.



















