Eines ist für Hamm klar: Produktivität, bessere Entscheidungen und sichere Systeme sind die Basis nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolges von produzierenden Betrieben. Daher ist heute für eine erfolgreiche Automatisierungslösung mehr notwendig als eine leistungsfähige Komponente, weiß Andreas Hamm zu berichten. Er ist seit Oktober 2017 Country Director Deutschland bei Rockwell Automation. Und obwohl erst 35 Jahre alt, ist er schon seit 13 Jahren bei dem Unternehmen und hat in dieser Zeit intensive Einblicke sowohl in das Geschäftsfeld von OEMs als auch von Endkunden gewinnen können. Das kommt ihm in seiner neuen Position als Deutschland-Manager zugute, denn als solcher verantwortet er sowohl das Endkundengeschäft als auch den gesamten OEM-Bereich von Rockwell Automation.
Flexibilität und Offenheit aus dem Baukasten
Hamm weiß: „In den zurückliegenden zehn Jahren hat sich die Welt der Produktion gravierend verändert, sowohl für Endkunden als auch für OEMs.“ Über allem stehe die Anforderung der Flexibilität, erläutert er. „Auch unter dem Druck der internationalen Wettbewerbsfähigkeit haben sich die Unternehmen verändert. Wir haben heute Kunden, die einen Exportanteil ihrer Anlagen von 80 Prozent haben. Bei solchen Exportquoten müssen OEMs eine hohe Flexibilität beweisen, zum einen, um die jeweiligen Anforderungen des Kunden genau zu treffen, zum anderen, weil manche Dinge in anderen Teilen der Welt einfach anders umgesetzt werden und geregelt sind. Diese Anforderung hinsichtlich Flexibilität und Offenheit muss eine Automatisierungslösung heute abbilden können. Und das ist ein Punkt, der ganz besonders für Rockwell Automation spricht“, sagt er, „weil wir einen äußerst umfangreichen Baukasten haben, der modulare, flexible und offene Lösungen hervorbringt.“ In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Den Kunden da abholen, wo er ist
Auf der Basis dieses Baukastens entwickeln Kunden von Rockwell Automation – bei Bedarf auch mit Hilfe von Anwendungsexperten des Automatisierungslieferanten – Lösungen für Maschinen- und Anlagenbauer sowie Endkunden. Die Trends sind in beiden Kundengruppen identisch, erläutert Hamm, auch wenn die Ausprägung jeweils unterschiedlich ist. „Es geht um Modularität, schnelle Umrüstungen ohne großen Aufwand und die Reduzierung des Footprints einer Maschine oder Anlage, was für den Anwender am Ende weniger Platzbedarf in der Fertigungshalle bedeutet. Wir unterstützen unsere Kunden dabei eben nicht nur mit Produkten, Systemen und Lösungen, sondern auch mit Consulting und Services“, erläutert Hamm. „Das heißt, dass wir als Partner neben einem vollumfänglichen Produktsortiment auch eine ganze Reihe anderer Services anbieten, die dem Kunden helfen, sich weiterzuentwickeln. Und egal, wo der Kunde sich in seiner Entwicklung gerade befindet, zeigen wir ihm, wie er den nächsten Schritt seiner Effizienzsteigerung erreichen kann.“
Erfahrungen gewinnbringend nutzen
Nicht jedes Unternehmen ist auf dem aktuellen Stand der Technik, da gebe es deutliche Unterschiede bei der technischen Umsetzung von Prozessen, erläutert Hamm. Manche seien schon sehr weit in Richtung Industrie 4.0 unterwegs, andere beginnen gerade erst mit der Digitalisierung. „Wir betrachten gemeinsam mit dem Kunden die Ist-Situation und erarbeiten eine saubere Analyse, um herauszuarbeiten, was der Kunde erreichen will. Welche Prioritäten gibt es dabei? Dann überlegen wir, wie die Ressourcen so optimal genutzt werden können, dass die definierten Ziele erreicht werden. Dabei hilft uns die Tatsache, dass wir sehr viele unterschiedliche Anwendungen rund um den Globus sehen und daher viel Erfahrung in allen möglichen Branchen sammeln. Wir versuchen daher immer ein Team mit den entsprechenden Spezialisten zusammenzustellen.“ Digitale Souveränität in der Automation: Fraunhofer IOSB-INA entwickelt einen KI-Assistenten für die SPS-Programmierung. ‣ weiterlesen
Automatisierung neu gedacht



















