Die vorliegende Marktübersicht bietet einen schnellen Überblick der aktuellen SPS-Systeme in der obersten Leistungsklasse. Von solchen Systemen erwarten Anwender nicht nur hohe Performance, sondern auch absolute Zuverlässigkeit. Selbst wenn es daher durchaus kleinere und kostengünstigere Varianten mit vergleichbarer Zykluszeit gibt, ist in zahlreichen Anwendungen die erhöhte Betriebssicherheit dieser Steuerungsboliden notwendig, um schwerwiegende Folgen eines Steuerungsausfalls zu verhindern. Eine der wesentlichen Forderungen aus solchen Anwendungen ist die redundante Ausstattung. Hier laufen zwei identische Steuerungen permanent im Parallelbetrieb. Fällt eine aufgrund eines Hardwarefehlers aus, übernimmt die zweite Steuerung nahtlos und die defekte SPS kann entweder nach einer kontrollierten Abschaltung oder im laufenden Betrieb ausgetauscht werden (hoffentlich zieht der Servicetechniker in diesem Fall auch wirklich das defekte Modul aus dem Rack). In solchen Konfigurationen müssen auch Kommunikationsmodule und Visualisierung redundant ausgelegt sein. Eine USV übernimmt die Spannungsversorgung, wenn die Netzspannung unterbrochen wird. In der vorliegenden Marktübersicht stellen wir 39 Steuerungen vor, die auch in größeren Anwendungen eingesetzt werden können. Dabei haben wir uns vor allem auf solche Steuerungen konzentriert, die mehr als 1.500 E/As bewältigen können. Eine komplette Liste aller mittleren und großen SPSen finden Leser wie immer auf unseren Websites. (kbn)
Nicht nur schnell: Große SPS-Systeme
Die Zykluszeit ist für eine Automatisierungsanwendung in der Regel nicht mehr der Flaschenhals. Selbst kleinere Kompaktsteuerungen sind aufgrund des Preisverfalls bei den Halbleitern heute immens schnell. Doch nicht nur Rechenperformance, sondern auch höchste Zuverlässigkeit erwarten Anwender von einer großen SPS. Wir stellen 39 Hochleistungs-SPSen in der Marktübersicht vor.
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