
Nach knapp zweijähriger Bauzeit sowie dem Maschinen- und Anlagenumzug in den vergangenen Monaten feierte Weidmüller Anfang September, die Eröffnung seines neuen Elektronikwerks. Das Elektro- und Verbindungstechnikunternehmen investierte rund 60Mio.€ in das Bauprojekt – eine der größten Einzelinvestitionen in der Unternehmensgeschichte. Zu den Gästen der Eröffnungsfeier zählte auch Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Das neue Elektronikwerk ist mehr als ein Gebäude – es ist ein Versprechen für Chancen, Fortschrift und eine starke Zukunft hier in Detmold, in Ostwestfalen-Lippe und ganz Nordrhein-Westfalen. Es ist ein Ort, an dem Ideen zu Innovationen werden und Menschen gemeinsam Zukunft gestalten.“
Der Neubau in der Ohmstraße wird für die Produktion von Elektronikkomponenten genutzt. Im neuen Gebäude sind unter anderem die Leiterplattenbestückung, die Kunststofffertigung, die Montage sowie logistische Prozesse untergebracht. „Unsere Entscheidung, das neue Elektronikwerk in Detmold zu bauen, haben wir ganz bewusst getroffen. An unserem Hauptsitz profitieren wir von Verbundvorteilen wie der Nähe zu unserer Entwicklungsabteilung sowie zu unserem Maschinen- und Anlagenbau, inklusive Werkzeugbau“, stellt Dr. Sebastian Durst, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller-Gruppe.
Das neue Fertigungsgebäude ist auf Wachstum ausgelegt: Bis 2030 ist eine Verdopplung der Maschinen und Anlagen geplant. Auch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl von 70 auf 300 ist in diesem Zeitraum geplant.
















