
Die Importpreise waren im März 2026 um 2,3% höher als im März 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Februar 2025. Im Februar und Januar hatte die Veränderungsrate gegenüber den Vorjahresmonaten jeweils bei -2,3% gelegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im März gegenüber Februar um 3,6%.
Die Exportpreise waren im März 2026 um 1,5% höher als im März 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2025. Im Februar hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1% gelegen, im Januar bei +0,2%. Gegenüber Februar stiegen die Ausfuhrpreise um 1,1%. Zuletzt waren sie im August 2022 stärker gegenüber dem Vormonat gestiegen.
Hohe Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im März 2026 gegenüber März 2025 hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter mit +4,1% (+1,2% gegenüber Februar 2026) und für Energie mit +13,2% (+33,6% gegenüber Februar 2026). Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +25,8% deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +58,4%. Auch die Preise für importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von März 2025 (+7,8%). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+10,1%). Automatisierungstechnik von Beckhoff ermöglicht die effiziente Entwicklung ressourcenschonender Verpackungsmaschinen, verkürzt Konstruktionszeiten und senkt Kosten – für innovative Lösungen und nachhaltige Produktionsprozesse. ‣ weiterlesen
Vorsprung im Packaging
Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 0,6% gegenüber März 2025 und um 0,5% gegenüber Februar 2026.
Vorleistungsgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Exportpreise im Vorjahresvergleich
Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 2,2% über denen von März 2025 und 0,7% über denen von Februar 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,1% über dem von März 2025 (+0,3% gegenüber Februar 2026). Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75% der ausgeführten Waren ab.
Auch bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 9,4% über denen von März 2025 und um 25,7% über denen von Februar 2026. Wie bei der Einfuhr konnte der Rückgang der Erdgaspreise um 15,4% (aber +11,9% gegenüber Februar 2026) die Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen (+36,4% gegenüber März 2025 und +44,1% gegenüber Februar 2026) nicht ausgleichen. Darunter waren Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 94,4% teurer als im Vorjahr und 103,9% teurer als im Vormonat.
Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21%) waren preiswerter als im März 2025 (-0,3% gegenüber März 2025, aber +0,3% gegenüber Februar 2026). Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7% unter dem Preisniveau von März 2025 lagen (+0,3% gegenüber Februar 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,5% höher als im Vorjahresmonat (0,0% gegenüber Februar 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-4,8% gegenüber März 2025, aber +0,2% gegenüber Februar 2026).















