
SeaClear2.0 revolutioniert die Müllsammlung im Meer
Zwischen 26 und 66 Millionen Tonnen Müll befinden sich heute in den Ozeanen – mehr als 90% davon auf dem Meeresboden. Da die Müllsammlung durch Taucher aufwendig, teuer und gefährlich ist, wurde ein EU-finanziertes Projekt zur Entwicklung eines autonomen Verfahrens ins Leben gerufen. In SeaClear und dem Folgeprojekt SeaClear2.0 entwickelten mehrere Projektpartner eine Roboterlösung, die heute autonom Unterwasserabfälle mit einer Erfolgsquote von 80% erkennen, klassifizieren und mit einer Erfolgsquote von 90% einsammeln kann.
Hochpräzises, ultrasensitives Greifen
Als Technologiepartner von SeaClear2.0 hat Sensodrive acht SensoJoints 5016 Aktuatoren zur Entwicklung eines Hochleistungs-Roboter-Greifers zur Verfügung gestellt. Die einzigartigen Drehmomentregelungsalgorithmen der SensoJoints ermöglichen eine Anpassung der Greifkraft in Echtzeit. So werden empfindliche Objekte wie Plastiktüten mit minimalem Druck aufgenommen, während sich robustere Gegenstände sicher fixieren lassen. Die Aktoren erlauben es dem Greifer, auch unförmige, schwere Objekte mit bis zu 250kg Gewicht hochpräzise zu greifen und zu transportieren.
Die Drehmomentsensoren der SensoJoints liefern hochauflösendes Feedback, das es dem Greifer ermöglicht, seinen Griff an Form, Textur und Festigkeit des eingesammelten Mülls anzupassen. Eine Echtzeit-Feedbackschleife optimiert die Greifstrategien und erhöht die Effizienz und Erfolgsquote bei der Meeresmüllsammlung.
Die Rolle von Sensodrive im SeaClear2.0 Projekt zeigt eindrucksvoll, dass die einbaufertigen SensoJoint Robotikantriebe auch in der maritimen Robotik neue Maßstäbe setzen. Die einbaufertigen Antriebsmodule lassen sich in verschiedenen Robotiklösungen integrieren.
















