
Posital hat zwei neue Drehgeber-Modelle (Kit Encoder) für sicherheitskritische Anwendungen vorgestellt. Bei diesen stehen die batterielose Multiturn-Erfassung und Kosteneffizienz voll im Fokus. Während sie eine geringere Auflösung und begrenztere Messbereiche als andere Multiturn-Geräte im Ixarc-Encoder-Portfolio des Anbieters aufweisen, bieten die neuen Modelle besondere Vorteile in sicherheitskritischen Anwendungen wie beispielsweise AGVs und AMRs, die autonom durch Lagerhallen navigieren, bei Gabelstaplern, die mit großen Hubhöhen arbeiten, sowie bei Hubarbeitsbühnen. Zudem eignen sie sich für Hebesysteme und automatisierte Lagertechnik, die eine zuverlässige Positionsrückmeldung, kompakte Einbaumaße und einen störungsfreien Langzeitbetrieb erfordern. Das Herzstück der neuen Encoder bilden zwei Permanentmagnete, die so ausgelegt sind, dass sie mit leicht unterschiedlicher Geschwindigkeit rotieren. Die Drehposition jedes Magneten wird von einem separaten Hall-Effekt-Sensor überwacht. Ein integrierter Mikrocontroller kombiniert die Ausgangssignale dieser Sensoren unter Verwendung des Nonius-Prinzips (Vernier), um die Winkelverschiebung und die Drehzahl exakt zu berechnen. Die Auflösung pro Umdrehung beträgt 13bit, was einer Genauigkeit von +0,8° entspricht. Der Multiturn-Messbereich reicht bis zu 35 Umdrehungen. Die aktuelle Position und die Anzahl der Umdrehungen werden in Echtzeit aus der Ausrichtung der Magnete ermittelt und lückenlos erfasst – selbst wenn Umdrehungen während eines Stromausfalls stattgefunden haben. Da bei dem magnetischen System keine Pufferbatterien erforderlich sind (die oft benötigt werden, um ein Zählsystem bei Stromausfällen am Laufen zu halten), sind die Wartungskosten minimal.
















