VDI-/IW-Ingenieurmonitor: Nachfrage im 1. Quartal 2017 steigt

Ingenieurmonitor 2017 Q I 1
Bild: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Die Nachfrage nach Ingenieuren stieg im 1. Quartal 2017 weiter auf 74.120, was einem Plus von 12,6% gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Gleichzeitig blieb die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Ingenieure nahezu konstant. Sie lag im Monatsdurchschnitt mit 26.600 zwar saisonbedingt leicht über dem vorangegangenen Quartal, gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet das aber einen Rückgang um 7,4%. Die hohe Nachfrage in den Bereichen Bau, Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Energie- und Elektrotechnik ist Haupttreiber der positiven Beschäftigungssituation am Ingenieurarbeitsmarkt. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Ingenieurmonitor, vierteljährlich erstellt vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des VDI. Erneut war der Baubereich mit 28.200 (38% der gesamten Arbeitskräftenachfrage) Spitzenreiter bei der Zahl der offenen Stellen. Die aktuellen Zahlen zu Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe lassen vermuten, dass die Nachfrage insbesondere nach Bauingenieuren so schnell nicht abebben wird. Der Baubereich war der einzige Bereich, in dem das Stellenangebot gegenüber dem Vorjahresquartal in allen Regionen einen Zuwachs verbuchte. Bundesweit stieg die Anzahl offener Stellen in allen Regionen an, während das Arbeitskräfteangebot mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz/Saarland in allen Regionen sank. Für Ingenieure bleiben die Beschäftigungsperspektiven also weiterhin sehr positiv. Neben dem Bauboom, der sich auch im 1. Quartal 2017 in den Zahlen deutlich macht, beeinflusst unter anderem der gestiegene Innovationsdruck die Konjunktur auf dem Ingenieurarbeitsmarkt positiv. Der vollständige Ingenieurmonitor steht kostenfrei zum Download bereit und ist über den Button erreichbar.