Die bisher zur Temperaturmessung oft verwendeten Thermoelemente generieren nur kleine Ausgangssignale im mV-Bereich. Die Folge: Bei Temperaturänderungen werden nur geringe Änderungen des Ausgangssignals erzeugt. Dadurch sind die Thermoelemente gegenüber externen Störsignalen empfindlicher als andere Temperatursensoren. Zur Realisierung besser auflösender Messwertaufnehmer entwickelte Ephy-Mess einen Mini-sensor, einen Einschraubsensor sowie einen Metallhülsenfühler. Bei der Entwicklung der Temperatursensoren wurde (vorerst) ein Limit von ca. 250°C Arbeitstemperatur gesetzt, um bei der Herstellung exotische Materialien zu vermeiden und letztlich möglichst günstige Sensorpreise zu verwirklichen.
Misst direkt in der Zelle
Der Minisensor mit einem Außendurchmesser von max. 1,5mm ist im Temperaturbereich von -40 bis +200°C einsetzbar. Der hermetisch dicht eingeglaste Messwiderstand kann durch die geringe Baugröße besonders zur Messung im Inneren von Brennstoffzellen oder von außen in den Platten des Zellenstacks verwendet werden. Aufgrund der kleinen Baugröße setzt man dünne teflonisolierte Anschlusslitzen im Querschnitt AWG 30/7 ein.
Überwacht das Kühlwasser
Der 10mm lange Einschraubsensor hat ein M-Einschraubgewinde und einen Stutzen mit 3mm Durchmesser. Zur Erzielung einer schnellen Ansprechgeschwindigkeit ist der Messwiderstand direkt im dünnen Stutzen platziert. Zum möglichen Einsatz – auch im Kühlwasserkreislauf – ist das Schraubgehäuse des Sensors komplett aus V4A-Edelstahl gefertigt. Optional kann das Gehäuse mit einer zusätzlichen Korrosions-Schutzschicht auf Nanotechnik-Basis versehen werden, um eine Beständigkeit des Sensorgehäuses gegenüber aggressivem deionisiertem Wasser zu erreichen.
Misst im Wasserstoffstrom
Der Metallhülsenfühler mit 6mm Durchmesser und ca. 60mm Länge kann in marktübliche T-Verschraubungen eingeschoben und mittels Klemmverschraubung fixiert werden. Um eine schnelle Ansprechgeschwindigkeit zu erzielen, ragt der eigentliche Temperatursensor etwas aus der Hülsenspitze heraus; er soll ohne große Beeinträchtigungen der Strömungsverhältnisse in die Wasserstoff-Versorgungsleitung eingetaucht werden. Wie beim Einschraubgehäuse-Typ erfolgt auch hier der Sensoranschluss über eine Schlauchleitung.
















