Leine & Linde hat die induktive 600-Serie an Absolutdrehgebern vorgestellt. Absolutdrehgeber kommen vor allem bei der Positionierung von Singleturn- und Multiturn-Anwendungen zum Einsatz. Die Produktserie basiert auf der induktiven Scanning-Methode. Das bedeutet, dass die interne Signalerzeugung u.a. unempfindlich für Erschütterungen und Schmutz ist. Der Hersteller hat die Drehgeber mit robusten Kugellagern ausgestattet und erreicht bis zu 10-fach höhere Wellenbelastbarkeit bei gleicher Baugröße. Die Drehgeber werden in Vollwellen- und in Hohlwellenausführung erhältlich sein, und mit einigen Schnittstellen auch als Ausführung mit durchgehender Hohlwelle. Sämtliche Modelle der Serie sind natureloxiert, damit sie den typischen täglichen Beanspruchungen von außen gewachsen sind. Die induktiven Drehgeber ISA 608 und IHA 608 haben darüber hinaus ein neues Design erhalten. Die Absolutdrehgeber sind hinsichtlich ihrer mechanischen Konfiguration flexibel gestaltet: Sie sind mit Kabelanschluss oder verschiedenen Steckervarianten erhältlich. In Bezug auf elektrische Schnittstellen bietet die Serie mehrere Optionen, von seriellen Schnittstellen wie EnDat und SSI bis hin zu den gängigen Feldbusschnittstellen auf dem Markt. Drehgeber mit SSI- und EnDat-Schnittstelle arbeiten außer mit dem seriellen Absolutsignal auch mit einem inkrementalen 1-Vpp-Sinus/Cosinussignal.
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