Vom smarten Shop Floor zu digitalen Geschäftsmodellen

Unter dem Motto „From Smart Shop Floors to Digital Business Models” laden NAMUR und Sponsor Pepperl+Fuchs am 5. und 6. November 2026 ins Dorint Hotel Neuss ein.
Unter dem Motto „From Smart Shop Floors to Digital Business Models” laden NAMUR und Sponsor Pepperl+Fuchs am 5. und 6. November 2026 ins Dorint Hotel Neuss ein. – Bild: Pepperl+Fuchs SE

Die Prozessindustrie verfügt über enorme Mengen an Prozess- und Zustandsdaten. Doch solange sie in Feldgeräten, Leitsystemen und IT-Strukturen getrennt bleiben, ist ihr Wert begrenzt. Hier setzt Pepperl+Fuchs als Sponsor der 89. NAMUR-Hauptsitzung an. Das jährliche Branchentreffen der NAMUR findet am 5. und 6. November in Neuss statt und vernetzt die Anwenderseite der Prozessindustrie mit Herstellern und Lösungsanbietern der Automatisierung. Unter dem Motto „From Smart Shop Floors to Digital Business Models“ geht es darum, aus Daten Wertschöpfung zu machen.

Dieser Schritt führt über klassische Digitalisierung hinaus: Sensorik, KI und reale Prozesse rücken zusammen – ein Ansatz, der zunehmend unter dem Stichwort Physical AI diskutiert wird. Systeme erfassen ihre Umgebung, interpretieren Daten und schaffen so die Grundlage für datengetriebene Optimierung und neue Wertschöpfung.

Voraussetzung ist eine durchgängige Feldintegration. Ethernet-APL ermöglicht eine robuste und skalierbare Anbindung von Feldgeräten, die Asset Administration Shell schafft eine einheitliche Datenbasis vom Shop Floor bis zur Unternehmens-IT.

„Künstliche Intelligenz in der Prozessindustrie ist keine isolierte Softwarelösung, sondern das Ergebnis durchgängiger Feldintegration“, betont Dr. Wilhelm Nehring, CEO der Pepperl+Fuchs Gruppe. Daten aus dem Feld müssten dafür flächendeckend und standardisiert verfügbar sein.

Damit verschiebt sich die Frage von „Wie bekommen wir Daten aus der Anlage?“ zu „Wie machen wir Maschinen mit diesen Daten nutzbar?“ Pepperl+Fuchs wird auf der NAMUR-Hauptsitzung die Brücke vom vernetzten Feld zu KI-basierten Anwendungen und digitaler Wertschöpfung schlagen.