
Reichelt Elektronik feierte kürzlich die Inbetriebnahme seines neuen Versandzentrums H4. Ulf Timmermann (Bild), CEO des Distributors für elektronische Bauteile und IT-Equipment, empfing Geschäftspartner, Lieferanten und geladene Gäste im Rahmen einer Gala. Als erster Festredner leitete der amtierende Landrat Sven Ambrosy den Abend ein. Mit einem Gastgeschenk der besonderen Art überraschte Martin Staub von der Invision Holding. Er überreichte eine typische Schweizer Kuhglocke, die zu freudigen Anlässen geläutet wird und machte zum Fest sogleich davon Gebrauch.
Ulf Timmermann beschloss den Redeteil mit einem kurzen Rückblick auf Reichelts Geschichte: „Über mehr als 40 Jahre haben wir gezeigt, dass man durch Erfindergeist und Tatkraft neue Möglichkeiten schaffen und Hindernisse überwinden kann. Ich bin stolz auf unseren Erfolg und blicke trotz enormer politischer Herausforderungen und hohen bürokratischen Anforderungen in eine optimistische Zukunft“. Über die letzten Jahre vergrößerte Reichelt sich kontinuierlich – bereits 1996 ging das Kommissionierzentrum H1 in den Betrieb. 2004 folgte das Kommissionierzentrum H2. Mit dem Neubau des Kommissionierzentrums H3 im Jahr 2016 verdoppelte das Unternehmen die Gesamtkapazität. So stehen heute 175.000 verschiedenen Artikel ab Lager zum Versand bereit.
Das Investment beläuft sich insgesamt auf 15Mio.€. Für das neue Versandzentrum entstand ein ca. 10.000m² großer Bau mit zwei echten und einer virtuellen Ebene. 420 Motoren, 15.000 Meter Strom- und Datenleitungen sowie 600 Meter Fördertechnik und 24 SPS-Steuerungen ermöglichen einen reibungslosen Ablauf. Ein Sorter ordnet die einlaufenden Pakete automatisch dem richtigen Port für die jeweilige Versandbrücke zu. Derzeit gehen bereits 10.000 bis 12.000 Pakete pro Tag in den Versand. Perspektivisch kann eine Kapazität von 25.000 Paketen pro Tag erreicht werden.
















