Aus Stromlaufplänen lassen sich heute eine ganze Reihe von Listen automatisch generieren, die früher in Handarbeit erstellt werden mussten. Der Austausch dieser Listen mit anderen Systemen gehört heute zum Standardrepertoire der Elektro-CAD-Systeme und spart viel Zeit. Zudem können Übertragungsfehler durch Mehrfacheingabe von Daten vermieden werden. Aber gerade dort, wo häufig Änderungen an einem System vorgenommen werden, ist der Austausch von Listen nicht mehr ausreichend. Eine datentechnische Integration ist hier wünschenswert, um möglichst alle Änderungen im Lebenszyklus einer Maschine, einer Anlage oder eines Gebäudes komplett zu erfassen. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund von Bedeutung, dass immer mehr Intelligenz in eine Anwendung wandert. Die direkte Unterstützung von Schnittstellen, wird immer wichtiger, solange kein standardisiertes Austauschformat für Planungsdaten vorliegt. Die Betrachtung der Kosten im Lebenszyklus führt aber auch dazu, dass auch die Aufwendungen mitberechnet werden, die aus einer mangelhaften Dokumentation herrühren, sei es bei der Inbetriebnahme oder im Falle von Änderungen in der Anwendung. Damit wird die Elektroplanung zur begleitenden Aufgabe eines Anlagenbetriebs. Die Zeiten, in denen eine Anlage schon unmittelbar nach ihrer Inbetriebnahme nicht mehr mit ihrer Dokumentation übereinstimmte sind zwar immer noch Realität, sie werden jedoch seltener. Im Kern ist dieser Wandel jedoch kein technischer sondern ein organisatorischer. Den Betreibern dämmert allmählich, dass die Kosten am Ende deutlich höher ausfallen in einem System, dessen Dokumentation über die Jahre unbrauchbar geworden ist. Die Voraussetzungen dafür, dass der Pflegeaufwand schnell von der Hand geht, sind mit den modernen Planungswerkzeugen in der Elektrokonstruktion jedenfalls erfüllt. (kbn) Unsere Produktübersichten
Produktübersicht: Elektro-CAD-Systeme
Auch wenn moderne Elektro-CAD-Systeme weit mehr können, geht es im Kern noch immer hauptsächlich darum, möglichst schnell zu verlässlichen Plänen zu kommen. Je nach Aufgabe sind dafür unterschiedliche Talente von Interesse. Immer wichtiger wird aber vor allem die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen IT-Systemen, und das über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
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