Genauigkeit und Sicherheit durch absolute Drehgeber: Sensoren steuern Bewegungen von Hochhubwagen

Die ersten FTF seien sogar immer noch in Benutzung, berichtet Sami Välimäk, Einkaufsleiter der Firma Rocla, Niederlassung Finnland. \“Sie sind vielleicht modifiziert und modernisiert worden, es ist jedoch durchaus üblich, dass ein FTF mindestens zehn Jahre eingesetzt werden kann\“, fügt er hinzu. Im Jahr 2007 hat Rocla als erstes Unternehmen weltweit FTF in Serienproduktion auf den Markt gebracht. Mithilfe der modularen Bauart hat sich der Fertigungsprozess entscheidend verkürzt, die Lieferzeiten haben sich von einem halben Jahr auf acht Wochen reduziert. Ein FTF lässt sich flexibel durch Neuprogrammierung an veränderte Transportleistungsanforderungen anpassen. Die Dreh- und Hubbewegungen sowie die Fahrgeschwindigkeit werden durch die Sensoren geregelt, insbesondere durch absolute Multiturn-Drehgeber. Einkäufer und Entwickler von Rocla sind auf das deutsche Unternehmen Wachendorff aufmerksam geworden, als im Jahr 2010 die Anschaffung neuer Sensorik anstand. \“In Zusammenarbeit mit Wachendorff haben wir Lösungen erzielen können und alles läuft bestens: Innerhalb eines halben Jahres haben wir bereits hunderte Drehgeber von Wachendorff bezogen und verbaut\“, berichtet Sami Välimaki, Einkaufsleiter von Rocla. Für ihn ist die gemeinsame Entwicklung ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit zwischen Anwender und Lieferant. Entwicklung mithilfe von sorgfältigen Testläufen Rocla zählt zu den Unternehmen, die auf Entwicklung setzen und gründliche Testläufe durchführen, bevor die Produkte auf dem Markt vertrieben werden. \“Die Zusammenarbeit mit Lieferanten ist für uns in allen Phasen sehr wichtig\“, verdeutlicht Välimaki. Ausreichende Lagerbestände beim Wachendorff-Distributionspartner in Finnland ermöglichen kurze Lieferzeiten, denn Reaktionszeiten zwischen eingehenden Bestellungen und Lieferungen sollen kurz sein. \“Der Mitsubishi-Konzern legt Wert auf unser starkes Know-how, das wir uns über 70 Jahre angeeignet haben\“, berichtet die Rocla-Marketingleiterin Terhi Räsänen. Sie fügt hinzu: \“Wir gehören zu den globalen Produktentwicklungsstandorten des Mitsubishi-Konzerns und sind das einzige Unternehmen außerhalb Japans, das sich auf dem Gebiet der Entwicklung bewährt hat.\“ Ein gutes Produkt verkauft sich nicht nur durch den neuesten Stand der Technik, sondern z.B. auch aufgrund von Faktoren wie Schulung, Wartungs- und Benutzerfreundlichkeit sowie Langlebigkeit. Aus diesem Grund beschäftigt Rocla mehrere technische Designer. Das praktische technische Design sowie die Benutzerfreundlichkeit wurden bei Wettbewerben der Branche bereits mit Preisen und Anerkennungen wie dem Fennia Prize und Red Dot ausgezeichnet. Von Papierrollen bis zu chinesischen Münzen Über 90% der Produktion von Rocla werden exportiert, zum größten Teil nach Europa. Jedoch nehmen auch die Exportaufträge nach China zu. Traditionell werden die robusten fahrerlosen Transportfahrzeuge in der Papier- und Stahlindustrie eingesetzt, jetzt steigt die Nachfrage auch nach leichteren Hubwagen. Während die Preise für Lagerflächen steigen und die Effektivitätsanforderungen strenger werden, müssen verschiedene Produkte in herausfordernden Transportvorgängen von automatischen Schmalgangstaplern in hohen Lagerhallen transportiert werden. Auf engem Raum dreht sich der Hubwagen nicht, sondern bewegt die Last mittels seines Masts hoch und runter, von einer Seite zur anderen und vorwärts. \“Die Bewegungen sind faszinierend, vergleichbar mit einer schönen Choreographie\“, kommentiert Terhi Räsänen. \“Einer unserer ungewöhnlichsten Aufträge ist das 12m hohe Bankgewölbe der Zentralbank der Volksrepublik China, in dem ein automatisches Regalsystem eingebaut wurde. Die Volksrepublik China hat von uns mehrere FTF bestellt,