Der magnetische Längenmesssensor MW100180 bietet sich als Alternative zur Erfassung von Wegen, Längen oder Drehbewegungen mit Drehgebern im Maschinen- und Anlagenbau an. Der Hersteller ipf electronic verspricht, damit mehrere Probleme zu lösen: die Montagekosten, den zu hohen Wartungsaufwand, Messfehler durch Spiel und Alterung und den Verschleiß durch sich berührende Teile. Alle magnetischen Längenmesssysteme des Unternehmens basieren auf einem Funktionsprinzip: Als Basis dient ein flexibles Messband, das eine spezielle, chemisch resistente Kunststoffmasse trägt, die einen magnetischen Code aufweist. Dieser Code lässt sich von einem entsprechenden Sensor berührungslos abtasten. Hierzu wird entweder der Sensor über das Band oder das Band selbst am Tastkopf vorbei bewegt. Ein Edelstahlstreifen schützt hierbei das Kunststoffmaterial zum Untergrund und zum Sensor hin. Neben den bislang offerierten inkrementalen Varianten mit Auflösungen von 0,01 bis 1mm, einem möglichen Abstand zwischen Sensor und Messband von 10mm und den von Drehgebern bekannten Ausgangssignalen, bietet der Hersteller auch Systeme mit größeren Arbeitsabständen zwischen Tastkopf und Messband an. Der Sensor MW100180 erreicht in Verbindung mit dem als Meterware erhältlichen Magnetband AM000109 einen Abstand von maximal 20mm bei einer Auflösung von 0,25mm. Dabei ist ein seitlicher Versatz des Kopfes über dem Band von ±5mm möglich, um mechanische Toleranzen in der Anwendung zu kompensieren. Hannover Messe 2011, Halle 9, Stand H16
Alternative zu Drehgebern im Maschinenbau
IPF Electronic GmbH
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