Endress+Hauser Conducta: Ein Unternehmen folgt seiner Strategie

\“Geht es der Wirtschaft gut, dann folge Deiner Strategie. Geht es der Wirtschaft schlecht, dann folge Deiner Strategie.\“ Diese selbstbewusste Philosophie machte es Geschäftsführer Dr. Manfred Jagiella und seinem Entwicklerteam erst möglich, während des Krisenjahres 2009 weitsichtig in die Zukunft zu investieren: In der Conducta-Zentrale ist im vergangenen Jahr die Analysemessgerätereihe des Unternehmens von Grund auf gerelauncht worden – produziert wird die Technologieplattform in den neuen Fertigungshallen in Gerlingen. Alles aus einer Plattform Liquiline heißt die Technologieplattform für Analysemessgeräte, die Ende des 1. Quartals 2010 eingeführt wird. Ihr ging die Idee eines einheitlichen Bedienkonzeptes über alle Parameter voraus. Das alte Portfolio der Messgeräte war dagegen ein Einzelparameterkonzept, das zur Folge hatte, dass beispielsweise für jeden Parameter ein eigener Transmitter designt werden musste. Der nun modularisierte Aufbau aus standardisierten Einzelbauteilen soll den gegenwärtigen Anforderungen an Analysemessgeräte und vorherrschenden Kundenwünschen gerecht werden. Die Produkte besitzen nun mehrkanalige, flexible Messstellen für nebeneinanderliegende Applikationen, Messprinzipien können zur Anlagenoptimierung ausgetauscht werden und die Bedienung ist vereinfacht worden, was in Anbetracht der immer weniger zur Verfügung stehenden Fachkräfte stark an Bedeutung gewinnt. Dr. Thomas Steckenreiter, Chemie-Ingenieur und Marketing-Leiter der Endress+Hauser Conducta, betonte, dass man für zukünftige Anforderungen an Buskommunikation, Ethernet oder Wireless mit dem hohen Maß an Modularität bereits jetzt schon gewappnet sei. Neubau in Gerlingen