Produktübersicht: Industriecomputer

Wichtige Aspekte bei Industriecomputern sind die mechanische Stabilität und Belastbarkeit, die Systemverfügbarkeit, die Be­triebssicherheit und Diagnosemöglichkeiten. Die Geräte dienen als Steuerung von Maschinen und Prozessen, der Vernetzung von Anlagenteilen, der Datenerfassung und der Bildverarbeitung. Der Kern eines jeden Industrie-PCs ist seine CPU-Baugruppe. Sie stellt die benötigte Rechenleistung zur Verfügung und steuert die Ein- und Ausgänge und bedient die Feldbusse. Die CPU-Baugruppen sind mit umfangreichen Sicherheits- und Überwachungsschaltungen ausgestattet. Um die maximale Systemverfügbarkeit und Leistungsfähigkeit bei Industrierechnern zu gewährleisten, ist die Funktionssicherheit aller Hardware-Komponenten sehr wichtig.

Systemschnittstellen

Für die Kommunikation mit den Maschinen und anderer Peripherie und um eine prob­lemlose Einbindung in mo­derne Netzwerkstrukturen zu gewährleisten, müssen die geeigneten Schnittstellen vorhanden sein. Die Industrie-PCs bieten umfangreiche Systemschnittstellen wie z.B. Ethernet, USB, PS2 oder RS232. Bei einigen Modellen sind die Schnittstellen von vorne zugänglich. Somit lassen sich leicht Tastaturen oder Displays anschließen und Netz- und Kommunikationsverbindungen herstellen. Die Vielfalt der Industriecomputer ist hinsichtlich der Bauformen groß. Im Angebot sind IPCs mit integrierter Anzeige, mit separater Anzeige oder ohne Anzeige. Die Geräte mit integrierter Anzeige dienen zur Visualisierung und befinden sich meist direkt an der Maschine, sie müssen dementsprechend robust aufgebaut sein. Auch bei den Systemen ohne Visualisierung gibt es zahlreiche Varianten. Das Angebot reicht von Einsteckkarten über BoxPCs bis hin zu 19\“-Einschüben. Es ist sicherlich für den Anwender nicht einfach, aus der großen Produktvielfalt das geeignete bzw. passende Gerät für seine Applikation zu finden. Wir hoffen, mit der Produktübersicht diesen Auswahlprozess zu erleichtern.