Angebote auf Knopfdruck: Verbindliche Konfiguration auch in 3D

Dazu ist ein hohes Maß an Standardisierung erforderlich, doch damit ist es in der Konstruktion, aber auch im Einkauf von Maschinen- und Anlagenbauern zum Teil noch sehr weit her. Maßgeschneiderte Lösungen für die Kunden erschweren die Standardisierung. Zugleich steigen die Anforderungen an Schnelligkeit, Flexibilität und Preisgestaltung permanent. Die Lösung bringen auch hier, wie bei den findigen Dänen, Bausteine mit fest definierten Schnittstellen, die universell passend sind. Durchsatz plus 200%, Fehler minus 100% Die Aucotec AG aus Hannover bietet schon seit einiger Zeit modulares Konstruieren samt komfortablem Varianten-Handling an. Jetzt wird dieses Angebot noch einmal deutlich erweitert und auf der SPS/IPC/Drives 2011 in Nürnberg erstmals vorgestellt: Dazu hat sich Aucotec einen Partner gesucht, der technologisch führend ist in Sachen Projektierung variantenreicher Produkte: die schweizerische Perspectix AG. Ihr besonderes Know-how: die Regeldefinition für die Verbindung von Modulen und die visualisierte Konfiguration. Die gemeinsame Lösung, die das datenbankbasierte Software-System Engineering Base (EB) und das Perspectix-Produkt P\’X5 verknüpft, ermöglicht nicht nur Konstrukteuren das schnelle Zusammenstellen von Maschinen und Anlagen, sondern schafft mit seinen schematischen und 3D-Darstellungs-Fähigkeiten eine eindrucksvolle Visualisierung für die Kunden. Teure Fehler, die sich sonst erst bei der realen Aufstellung offenbaren, sind passé; das verbindliche Angebot ist nur noch einen Knopfdruck entfernt. So lässt sich der Durchsatz um bis zu 200% steigern, die Spezifikationsfehlerrate sinkt bis auf null. Standards auch bei Individualisierung Voraussetzung dafür ist eine genaue Positionsdefinierung im Unternehmen: Wie flexibel wollen wir sein? Sind wir Serien- oder Sondermaschinenbauer? Wie groß ist der Anteil von mehrfach nutzbaren Einheiten? Liegt unsere Wiederholungsrate über \’1\‘? Wird in die Einsparungen durch kostenorientierten Einkauf auch der daraus resultierende Mehraufwand im Engineering eingerechnet? Nach Aucotecs Erfahrung kommen dabei immer mehr Hersteller zu der Erkenntnis, dass die Schaffung von Standard-Bausteinen deutliche Entlastung bei gleichzeitiger Effizienz- und Qualitätssteigerung bringt. Auch im Sondermaschinenbau wird nicht jedes Bauteil individualisiert; selbst bei Unikaten macht das Besondere vielleicht nur 30% aus, der Rest könnte in qualitätsgeprüften Einheiten vorgehalten werden. Wissen sichern Diese Einheiten lassen sich mit EB erstellen und optimal in der Datenbank halten. Dabei kann es sich um ganze Funktionsbausteine handeln, die von Mechanik über Hydraulik und Pneumatik bis hin zu E-Technik und Steuerungs-Programmierung alle notwendigen Details beinhalten. Hierfür ist EBs Offenheit und Datenbankbasierung eine wichtige Voraussetzung. Das breite Spektrum der mechatronischen Module ist jeweils qualitätsgeprüft. Dank des Regeleditors von Perspectix sind individuell für jedes Modul alle logischen und sicherheitsrelevanten Kombinations- und Anschlussvorschriften einzeln festlegbar; alle Abhängigkeiten für die Baubarkeit eines Moduls, Zwänge, Verbote, Parameter, Merkmale und Berechnungen sind als Teil der Module gespeichert. Damit ist dieses Wissen, das sonst häufig nur in den Köpfen der Konstrukteure sitzt, für immer gesichert. Ein Bild sagt mehr… So werden bereits im Vertriebsgespräch grundsätzlich nur wirklich machbare Maschinen oder Anlagen zusammengestellt – samt Preisangabe. Dabei ist mit Perspectix das tabellarische Konfigurieren nur eine Möglichkeit, die sich bei einfacheren Konstruktionen anbietet. Noch komfortabler und nachvollziehbarer für den Kunden wird die Konfiguration mit Unterstützung der schematischen oder sogar 3D-Darstellungen. Gerade bei komplexen Anlagen ist das dreidimensionale Bild enorm hilfreich. Ist zusätzlich der Hallenplan hinterlegt, können auch gleich Raumgrößen und störende Träger berücksichtigt werden. Die neue Lösung gibt den Kunden Sicherheit: Zum einen, weil nur Machbares bedarfsgerecht konfiguriert wird und zum anderen, weil die damit verbundenen Preisinformationen viel verbindlicher sind. Das spart Zeit ebenso wie Ressourcen und ist ein unschätzbares Plus für die Überzeugungsarbeit eines jeden Vertrieblers. Es muss also keine Fachkraft mehr nach Dänemark, oder an einen der anderen Legoland-Standorte gehen. Das Know-how bleibt im Unternehmen und die neue Effizienz sorgt für nachhaltige Zufriedenheit – bei Konstrukteuren und Kunden. SPS/IPC/Drives: Halle 7A, Stand 140