Windows dominiert tatsächlich seit vielen Jahren den Desktop, im industriellen Umfeld noch mehr als im Office oder gar im privaten Bereich. Das hat für Anwender durchaus Vorteile. Es ist jedoch zu postulieren, dass Microsoft auf den Trend hin zu Touch-Geräten im Bereich der Smartphones und Tabletts lediglich reagiert hat. Betrachtet man die gesamte Geschichte der IT in den vergangenen 30 Jahren, dann war das sehr häufig der Fall. Die Strategie des Unternehmens, ein Betriebssystem für alle Plattformen zu schaffen (was ja auch nur bedingt der Fall ist), ist höchst umstritten. Letztlich wird es sich über die Zeit hinweg zeigen, ob es sinnvoller ist auf die jeweilige Geräteklasse angepasste Betriebssysteme oder eben ein Betriebsystem für alle Geräteklassen zu haben. Anwender können jedenfalls dankbar sein, dass es einen Wettbewerb am Markt gibt. Kaum auszudenken, wie PC-Anwender heute noch arbeiten würden, wenn nicht Linux und OSX zumindest für einen gewissen Wettbewerb gesorgt hätten. Windows ist aber eine feste Größe in der Automatisierungstechnik – und das ist in Ordnung so.
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