FF- und Profibus-PA-Portfolio erweitert

Mit einer neuen Multibarriere und neuer Firmware für den Diagnostic Power Conditioner (DPC) komplettiert Turck sein Portfolio für die Prozessautomation. Die Multibarriere MBD40 in Schutzart IP20 ist eine 4- und 8-kanalige Lösung zum Anschluss eigensicherer Stromkreise an Foundation-Fieldus- oder Profibus-PA-Netze. Die Multibarriere kann in einem erweiterten Temperaturbereich zwischen -40 (optional -55) und 70°C betrieben werden. Bei Bedarf lassen sich unter Verwendung von Gehäusen aus Edelstahl oder Kunststoff anwenderspezifische Applikationen wie 12- oder 16-kanalige Varianten auf geringem Raum umsetzen. Das 4-kanalige Derivat im Aluminiumdruckgussgehäuse ist mit der Multibarriere auch als 8-kanalige Variante erhältlich. Der Diagnostic Power Conditioner DPC-HSEFD für Foundation Fieldbus des Herstellers verfügt mit der neuen Firmware über erweiterte Funktionen wie etwa einen integrierten Webserver, der dieselben Möglichkeiten für Konfiguration und Parametrierung bietet wie die DTM-basierte Lösung. Ein interner Diagnosepuffer speichert zudem detektierte Alarme aus den überwachten FF-Segmenten, sodass eine stetige Überwachung durch eine DTM-basierte externe Software nicht mehr notwendig ist. Die gepufferten Diagnose- und Alarmdaten lassen sich auslesen und an weitere Programme wie z.B. Microsoft Excel übergeben. Über ein Snap on für Emersons AMS-Suite \’Snap on\‘ werden nun auch die Foundation-Fieldbus-H1-Alarme an das Asset Management von Emerson gesendet. So erhält das Wartungspersonal Klartext-Informationen über die Güte und Qualität der H1-Kommunikation, die eine vorbeugende Wartung ermöglichen und ungeplante Ausfälle der Anlage vermeiden.