Vier Fallstudien zeigen:

Schon Einzelmaßnahmen bieten signifikantes Potenzial. Der weitere Ausbau hin zu umfassenden Programmen ist das Ziel.

• Automobilzulieferer Witte Automotive konnte seinen CO2-Ausstoß durch

Verbesserungen im Produktionsprozess in den Bereichen Heizung, Kühlung, Lüftung und Druckmessung sowie durch verringerten Elektrizitäts- und Gas- einsatz um jährlich 400 Tonnen reduzieren und Kosteneinsparungen von 100.000 Euro pro Jahr erzielen.

• Der Fokus des Nachhaltigkeitsprogramms des Druckfarbenzulieferers Sieg- werk liegt auf Prozessoptimierungen sowie auf der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. So hat Siegwerk mit Bischof+Klein GmbH zusammen- gearbeitet, um Materialein-sparungen zu realisieren und die Produktion schlanker zu machen. B+Ks ökologischer \’Footprint\‘ konnte um 264 Tonnen CO2 reduziert werden, was zu Kosteneinsparungen von 250.000 Euro pro Jahr führt.

• Dichtungshersteller Freudenberg Sealing Technologies gelang es durch tech- nologische Innovationen, den Energie- und Materialeinsatz effizienter zu gestalten. So werden durch eine neu entwickelte, energieeffiziente Spritz- gussmaschine 30 Tonnen CO2 und damit 5.500 Euro pro Maschine jährlich eingespart. Bei der Metallringproduktion wird der CO2-Verbrauch durch einen effizienteren Materialeinsatz um 2.750 Tonnen pro Jahr reduziert.

• In Österreich werden im Club Amadé der internationalen Clubhotellerie kette Robinson-TUI seit der Einführung einer Biomasseheizanlage jährlich 800.000 Liter weniger Heizöl benötigt, was einer Reduzierung der CO2 Emissionen von 2.700 Tonnen entspricht. Die Amortisationsdauer liegt – wie bei einer herkömmlichen Heizanlage – bei etwa fünf Jahren. Eine weitere Initiative sind Nachhaltigkeits-zimmer, die es Gästen erlauben, ihre Energie- und Wassernutzung zu kontrollieren.

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