Einfache Anlagenvisualisierung und Diagnose
Ein Beispiel für den einfachen Umgang mit IO-Link ist die Integration in die Anlagenvisualisierung WinCC flexible von Siemens. \“Hierfür haben wir kurzerhand einen entsprechenden Funktionsbaustein in SCL-Programmierung geschrieben, damit der Anlagenbetreiber durch Anklicken den Status jedes einzelnen Antriebs am Bildschirm sehen kann\“, berichtet Zimmermann. Beispielsweise lassen sich die Informationen der Motorabzweige für unterschiedliche Aufgaben nutzen. Bei dieser Anlage wird der Schaltstatus des Schützes erfasst, ob eine Auslösung über den Motorschutzschalter stattgefunden hat oder, ob die Netzspannung überhaupt anliegt. Weiter werden Warnungen und Störungen diagnostiziert. Dadurch lässt sich in der Leitwarte am PC, auf dem WinCC flexible läuft, sofort erkennen, wenn eine Störung auftritt – und vor allem aus welchem Grund. \“Diese TIA-Integration vereinfacht den Fernservice, was für uns als Anlagenausrüster – mit Endkunden in der ganzen Welt – von entscheidender Bedeutung ist\“, betont Schuran. Auch deshalb sieht er in IO-Link eine erfolgreiche Kommunikationslösung für die Zukunft. Denn in Verbindung mit Profinet schließt IO-Link den Kreis und lässt Diagnosen bis auf die Abzweigebene zu. So unscheinbar die entsprechenden Funktionsmodule auf den Sirius-Schützen aussehen, so groß sind die damit verbundenen Vorteile. Deshalb sind sich Hans Gerhard Schuran, Stefan Henning und Dominik Zimmermann einig: \“Unser Gesamteindruck von IO-Link ist – bei der Leitungsverlegung sparen, aber dennoch viel Zusatznutzen gewinnen.\“
Problemloser Einstieg
Obwohl dies das erste IO-Link-Projekt für alle Beteiligten bei miprotek war, erwies sich der Einstieg im Sommer 2012 als problemlos, \“nicht zuletzt auch deshalb, weil wir im Vorfeld eine umfassende Beratung von Siemens erhielten\“, berichtet Schuran. Das Unternehmen, das vor zirka 30 Jahren mit Softwareprogrammierung begann, hat seither viel Wissen über Steuerungstechnik bündeln können. Bei diesem Projekt mit weit über 100 Antrieben hat es sich deshalb angeboten, den Erfahrungsschatz zu erweitern und IO-Link einzusetzen. Bereits der erste Einsatz hat gezeigt, dass diese Steuertechnik mit immensen Vorteilen verbunden ist und im kompletten Ablauf vom Engineering bis hin zur Installation, Inbetriebnahme und Service spürbare Vereinfachungen mit sich bringt. Deshalb war der Einsatz von IO-Link von Anfang an eine \’glasklare Entscheidung\‘. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
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