Hardware-in-the-Loop – kurz HiL – ist seit Jahren ein bewährtes Element der modellbasierten Entwicklung. Maschinenmodelle, in Simulationswerkzeugen wie Simulink oder MapleSim entwickelt, werden mittels automatischer Codegenerierung auf eine Echtzeitumgebung übertragen und emulieren dort das Anlagenverhalten. Damit kann eine sichere Entwicklungsumgebung für kritische Tests neuer Funktionalitäten geschaffen werden. HiL wird auf der B&R-Steuerungsplattform als sichere Entwicklungsumgebung für die Automobilindustrie realisiert. Das B&R-System kommuniziert über verschiedene gängige Feldbusschnittstellen und soll auch dem Dauerbetrieb in rauer Industrieumgebung standhalten. Mittels \’Automation Studio Target for Simulink\‘ werden in der Simulationsumgebung implementierte Streckenmodelle per Knopfdruck auf die Echtzeitplattform übertragen. Ein breites Angebot an Steuerungs- und Antriebstechnik ermöglicht die Abbildung eines Komplettsystems. Die Eigenschaften des Systems seien vor allem für Entwickler von Prüfständen oder Testumgebungen in der Automobilindustrie oder Luft- und Raumfahrt nützlich, erklärte Elmar Zimmerling, Global Account Manager Automotive bei B&R.
Hardware-in-the-Loop für die Automobilindustrie
B&R Industrial Automation GmbH
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