Fazit
Die Sache scheint klar vor uns zu liegen, glaubt man den Vorhersagen von Jendryschik: „Wenn man genau hinschaut, dann kann man diese zusammenwirkenden Trends bereits heute alle beobachten.“ Die Kombination von kleineren, dafür zahlreicheren Fertigungszellen ergänzt durch intelligente Robotik mit vielen Freiheitsgraden und additiver Fertigung ist nach Ansicht von Jendryschik die Produktionsweise der Zukunft. Das Produkt wird von einer überlagerten Cloudsteuerung durch den Zellenpark geroutet. Additive Fertigungsprozesse werden diese Entwicklung sinnvoll ergänzen und ihren Teil zum Paradigmenwechsel Industrie 4.0 beitragen. Für Maschinen- und Anlagenbauer bedeutet dies heute schon, sich diesen Herausforderungen zu stellen und Konzepte für eine wirtschaftliche Produktion von Kleinserien und Unikaten zu stellen. „Solche Zukunftsperspektiven gibt es durchaus schon bei einzelnen Maschinenbauern. Es kommt jetzt darauf an, dass sich die Maschinenbauunternehmen in der Breite darauf einstellen“, resümiert Jendyschik.
Im dritten Teil des Beitrages werden wir uns mit dem Verhältnis von IT und OT beschäftigen und die Toolchain der Maschinen- und Anlagenbauer näher betrachten. Im vierten Teil wollen wir die praktische Anwendung von Industrie 4.0 und IoT in Maschinen und Anlagen beleuchten und zeigen, welche Möglichkeiten heute bereits zur Verfügung stehen. (kbn)
















