Innovatives Rechtecksteckergehäuse aus Zinkdruckguss von Lapp Kabel Epic Ultra für raue Umgebungen

Ob für Offshore oder Onshore, in Biogasanlagen, auf Baustellen oder im Light & Sound-Bereich: Der neue Epic Ultra ist für den Einsatz in rauen Umgebungen konzipiert worden. Die Experten der Stuttgarter Lapp Gruppe sprechen sogar von einer neuen Generation der Rechtecksteckergehäuse. Grund: Der Epic Ultra ist kratz, stoß- und korrosionsbeständig. In Verbindung mit der Skintop Brush Kabelverschraubung ist er zudem EMV-sicher, da das mit Nickel beschichtete Gehäuse eine durchgehende metallische Hülle bildet und wie ein faradayscher Käfig wirkt. Das ist besonders für die Übertragung empfindlicher Bus-Signale wichtig. Besserer Schutz für Mantel und Kabel Dank der Integration der Skintop Brush ist die Anbindung des Kabelschirms einfach und zuverlässig. So werden die auf den Kabelschirm induzierten Ströme über die niederohmige, 360° umlaufende Schirmung abgeleitet. Zwischen den Gehäuseteilen und auch beim Gehäuseunterteil sind die Dichtungen nach innen verlegt. Dadurch pressen die metallischen Teile aufeinander und bedingt durch die leitfähige Nickelschicht an der Oberfläche ergibt sich eine optimale leitende Verbindung. Da die Dichtungen im geschlossenen Zustand nicht sichtbar sind, sind sie auch vor mechanischer Zerstörung geschützt. Die Lippendichtung zwischen Tüllengehäuse und Gehäuseunterteil ist zum besseren Schutz vor mechanischer Beschädigung zurückgesetzt. Bereits fest eingebaut ist auch die Dichtung im Anbaugehäuse zur Wandabdichtung. Das verhindert den Verlust und vereinfacht die Installation. Korrosionsbeständig Durch die feste Integration der Skintop Kabelverschraubung garantiert der Epic Ultra außerdem beste Abdichtung und Zugentlastung sowie eine schnelle Montage, da die Skintop nicht extra eingedreht werden muss. Dadurch entfällt auch eine mechanische Nachbearbeitung der Gehäuse nach dem Beschichten. Das vermeidet einerseits eine zusätzliche Nahtstelle am Stecker, andererseits wird die geschlossene Schutzschicht durch eine mechanische Nachbearbeitung nicht zerstört. Jeder Schnitt in ein beschichtetes Gehäuse ist potentieller Angriffspunkt für Korrosion. Wichtigstes Kriterium z.B. für die Anwendung im Offshore-Bereich ist hierbei die Beständigkeit gegenüber Salzwasser. Als Maßstab für die Salzwasserbeständigkeit dienen die Salzsprühnebelprüfungen ASTM-B-117, ISO 9227 sowie DIN 60068-2-52. Der Epic Ultra ist zudem getestet nach IEC 60068-2-52 mit Schärfegrad 2, was einer 72-stündigen Prüfung entspricht. Er ist wasserdicht nach IP65 und erhöht umweltbeständig. Geprüft wird immer das Gesamtsystem. Die einzelnen Systemkomponenten der Markenprodukte werden schon in der Entwicklungsphase aufeinander abgestimmt. Schließlich erwartet der Anwender funktionierende Lösungen, nicht nur die Funktion der einzelnen Komponente. Zusammen mit dem neuen Gehäusedesign, wurden auch die Verschlussbügel sowie die Haltebolzen völlig neu konzipiert. Sie sind aus korrosionsfestem Edelstahl. Statt einem angespritzten oder eingenieteten Bolzen wird bei Epic Ultra eine Edelstahlhülse auf das Gehäuse aufgepresst. Der Kragen der Hülse stützt sich an der Gehäusewand ab und hält so extremen Querkräften stand. Beim einteiligen Edelstahlbügel wurde auf empfindliche Plastikelemente vollständig verzichtet. Die neue Bügelgeometrie unterstützt den Anwender, da sich das Gehäuseoberteil beim Öffnen der Bügel durch die Aushebehilfe bereits leicht vom Unterteil abhebt. Einfach Bügel drücken, schon hebt sich das Tüllengehäuse. Weitere Besonderheit: Die Gehäuse sind zusätzlich bei Bedarf auch mit Standardgehäusen steckbar. Das ist einzigartig auf dem Markt. Wenn der Anwender mehr Sicherheit und Schutz seiner Verbindungen möchte, muss er nicht alles neu bestellen, sondern kann nach und nach auf die neuen Gehäuse umrüsten. Verglichen mit den bisherigen Gehäusen aus Aluminium-Druckguss ist der neue Epic Ultra etwas kleiner und passgenauer. Das wurde durch die geringeren Wandstärken des Zinkdruckgusses möglich. Entwickler und Konstrukteure haben dadurch mehr Spielraum. Denn auch im Maschinen- und Anlagenbau geht der Trend zur Verkleinerung. In den rauen Einsatzumgebungen ist eine Kennzeichnung der Steckverbinder oft unerlässlich. Das eigens dafür entwickelte Fleximark Ultra Beschriftungssystem garantiert eine dauerhafte und sichere Kennzeichnung nach Qualitätsstandard SP-2171.