Auf der Pressekonferenz von Lambda im Hauptsitz der deutschen Niederlassung in Achern (Baden) standen Vertreter von Densei Japan, mit ihrem Präsident Takeo Suzuki an der Spitze, sowie Verantwortliche von Lambda Europa, in Person von Managing Director Adam Rawicz und Marketing Director Martin Southam, Rede und Antwort. Mit der Übernahme der Lambda-Gruppe durch die japanische TDK-Corp und der Eingliederung von Lambda Europa und Nordamerika in die japansche Densei Lambda habe, so der General Manager Lambda Deutschland, Gustav Erl, ein neues Zeitalter begonnen. Mit dem Zusammenschluss möchte Lambda laut Unternehmen die gute Position im weltweiten Elektronik-Markt weiter ausbauen. Des Weiteren feiert die deutsche Niederlassung Lambda GmbH in diesem Jahr 35-jähriges Jubiläum. Präsident blickt in die Zukunft Der Präsident von Densei Lambda, Takeo Suzuki, erklärte in seiner Rede u.a. die neue Unternehmensstruktur der Densei-Lambda Group seit der Eingliederung in die TDK Corp und warf einen Blick in die Zukunft. TDK teilt sich in die Densei-Lambda Group und die TDK Power Systems Business Group auf. Diesen beiden Gruppen steht ein Power Business Management Committee unter Führung von Takeo Suzuki vor. Die Densei Lambda Group unterteilt sich in wiederum drei Bereiche: Asien, Amerika sowie Europa. Zu den zukünftigen Aufgaben gehöre es, so Präsident Takeo Suzuki, den Marktanteil in den Zielbereichen wie Industrieautomation oder Medizin zu erhöhen. Gemeinsames Ziel müsse die stetige Weiterentwicklung konkurrenzfähiger Produkte sein. Adam Rawicz, Managing Director von Lambda Europe, erläuterte die Strategie für Europa. Lambda biete eine große Produktpalette, von AC/DC-Stromversorgungen über spezielle kundenspezifische Module bis hin zu programmierbaren Laborgeräten. Der Hauptabsatzmarkt liege im Bereich Labor- und Messtechnik, Medizin sowie Industrie. Adam Rawicz erklärte, dass es eine weltweite Initiative in den Bereichen Marketing Engineering, Fertigung sowie Qualitätswesen geben wird. \“Mit TDK als Eigentümer und mit unserer neuen weltweiten Unternehmensstruktur hat Lambda eine enorme Chance auf ein Wachstum in Europa\“, so Adam Rawicz. Auch Marketingleiter Martin Southam beschrieb die Zusammenarbeit von Lambda und TDK positiv. \“Die Stärken in der Entwicklung beider Unternehmen ergänzen sich hervorragend. Nachdem nun alle organisatorischen Fragen geklärt sind, versprechen Lambdas Erfahrung im Netzteilbau gepaart mit TDKs führender Komponententechnologie bahnbrechende neue Produkte. Die ersten dieser Produkte sind bereits entstanden und kommen derzeit auf den Markt. Das ist aber sicher nur ein Vorgeschmack dessen, was uns noch erwartet\“, so Martin Southam. Zu diesen Produkten gehören z.B. die extra schmalen Netzteile RTW mit einem Ausgang, die Stromversorgungen mit mehreren Ausgängen der MTW-Serie mit hohem Wirkungsgrad auf engstem Raum oder die CE-1000-Familie der oberflächenmontierten Point-of-Load AC/DC-Converter, deren Ausgangsspannung der Anwender einstellen kann. Neuentwicklungen Martin Southam stellte letztendlich die Neuentwicklungen des Unternehmens vor. Zuerst beschrieb er die Vorteile der beiden neuen Module NV-300 und NV-700 der NV-Serie. Netzteile der NV-300-Reihe mit Außenmaßen von 184x95x34mm sind die derzeit kleinsten auf dem Markt erhältlichen 300W-Geräte. Je nach Bedarf stehen dem Anwender ein bis fünf Ausgänge zur Verfügung. Der erste Ausgang liefert zudem ein Power-Good-Signal. Funkentstörung unter der Kurve B nach der EMV-Richtlinie (89/336/EEC) ist gewährleistet. Der Erdableitstrom liegt unter 300 µA – damit ist die Baureihe für den Einsatz in Medizinanwendungen geeignet. Die Eignung für den Medizinbereich gilt auch für die NV-700-Reihe. Sie ist mit Außenmaßen von 257x127x40,6mm ebenfalls 1HE-kompatibel. Die Netzteile liefern Ausgangsleistungen von bis zu 960W. Verschiedene Ausgangsmodule, wahlweise mit einem oder zwei Ausgängen, lassen sich frei miteinander kombinieren. Auf ein optimales Kühlungskonzept wurde bei beiden Modellen sehr großer Wert gelegt. Nach der Vorstellung der neuen Netzteile der NV-Serie stellte Martin Southam die neue PFE-Serie vor. Hierbei handelt es sich um Module, die bis zu 50% kleiner als herkömmliche Lösungen aus kombinierten Bausteinen sind. Für das neue Konzept wurden sieben Patente angemeldet. Es liefert auf einer Größe von 117x61x13mm (Full-Brick) bis zu 700W – das ist mehr Leistung als irgendein vergleichbares Leistungsmodul auf der gleichen Fläche bietet. Dabei darf die Temperatur der Grundplatte auf bis zu 100°C ansteigen. Die voll geregelten PFE-500W-Modelle werden mit 12, 28 und 48V Nennausgangsspannung angeboten und können über eine Spanne von ±20% angepasst werden. Das 12V-Modell leistet 396W bei einer maximalen Grundplattentemperatur von 85°C, während die 28V- und 40V-Modelle 504W bei 100ºC Grundplattentemperatur liefern. Netz- und Lastregelung beträgt jeweils 0,4%. Die Leistungsmodule tolerieren Eingangsspannungen von 85VAC bis zu 265VAC und sind damit auch für den weltweiten Einsatz geeignet. (hsc)
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