Mit einer regelmäßigen Überprüfung der jeweils eingesetzten Temperatursensoren, die besonders im industriellen Einsatz mechanischen, thermischen und chemischen Beanspruchungen ausgesetzt sind, können die Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Denn nur die regelmäßige Kalibrierung der Sensoren gibt Aufschluss über die Differenz zwischen tatsächlicher und gemessener Temperatur. Somit nimmt die Kalibrierung von Temperatursensoren einen besonderen Stellenwert ein und ist aus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Gründen unumgänglich und in vielen Bereichen sogar verbindlich vorgeschrieben. Nun sieht sich der Anwender in der Praxis einer Vielzahl unterschiedlicher Bauformen gegenüber. Oft werden bei der Temperaturmessung berührende Einsteck- oder Oberflächensensoren verwendet, auch die Zahl der berührungslosen IR-Temperatursensoren steigt. Das bedeutet für die Kalibriertechnik, die Aufgaben in diesem Gebiet werden immer umfangreicher. Für jede Aufgabe das passende Prüfprinzip Bereits heute gehören die Temperaturkalibratoren und Kalibrierbäder in vielen Bereichen der Entwicklungs- und Forschungslabors, Test- und Prüffeldern sowie der Produktion zur Standardausrüstung der Service-Techniker. Die Firma Sika liefert verschiedene Lösungen für Messprobleme. Das nordhessische Unternehmen hat als Neuheit die Multifunktionskalibratoren der TP Multi-Serie auf den Markt gebracht. Die kompakten und robusten Kalibratoren sind leicht zu transportieren, einfach zu bedienen und verfügen über alle Leistungsmerkmale, die bei der Prüfung vor Ort benötigt werden. Der Multikalibrator vereint vier Geräte in einem einzigen. Einen einfachen Wechsel zwischen Trockenblock, Mikrobad, Infrarot- und Oberflächenfühler-Kalibrator kann der Anwender ohne großen Aufwand selbst ausführen. Einsetzbar ist die Baureihe beispielsweise in der Energieerzeugung und Energieverteilung, Chemie und Petrochemie, in der pharmazeutischen Industrie sowie in der Lebensmittelindustrie. Ausstattung und technische Daten Bei einer Auflösung von 0,01°C ist die TP Multi-Baureihe für drei Temperaturbereiche erhältlich. Einmal von -35 bis hin zu 165°C, dann für eine Umgebungstemperatur bis 200 und bis 400°C. Als Wärmequelle besitzen die Kalibratoren einen präzise geregelten Metallblock bzw. Flüssigkeitstank, welcher isoliert in das Gehäuse eingebaut ist. Für unterschiedliche Kalibrieraufgaben werden verschiedene Messhülsen bzw. Kalibrierflüssigkeiten verwendet. Auf der Gehäusevorderseite befindet sich der Temperaturregler. Auf diesem wird die eingestellte Temperatur mittels einer LED-Anzeige dargestellt. Die aktuelle Kalibriertemperatur wird alternierend mit der aktivierten Kalibrierfunktion angezeigt. Somit hat der Anwender jederzeit den Überblick über den augenblicklichen Kalibratorzustand. Durch die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und die genauen Messergebnisse ist der TP Multi ein beliebtes Werkzeug von Servicemechanikern und besonders für die Industrieanlagenüberwachung geeignet.
Probleme frühzeitig erkennen Mit Kalibriertechnik Temperaturen vor Ort korrekt messen
Präzision ist das Erfolgsrezept für eine gleichbleibend gute Produktqualität. Daher nimmt die exakte Temperaturmessung und -überwachung einen hohen Stellenwert ein, wenn es um die Betriebssicherheit von Maschinen und Industrieanlagen geht. Nur bei genauer Angabe und Überwachung der Temperatur kann eine konstante Produktgüte eingehalten werden. Ungenaue Temperaturmessungen hingegen erhöhen das Störfallrisiko. Die Lebensdauer von Produkt und Maschine wird gemindert. Zudem führen falsche Messungen zu erhöhtem Energieverbrauch. Ungewollte Folgen sind erhöhte Kosten, Kundenunzufriedenheit sowie ein erheblicher Image-Schaden.
SIKA Dr. Siebert & Kühn GmbH & Co. KG
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