Der Productivity Award mit seiner Siegerprämie von 6.000,- Euro wurde zum zweiten Mal nach 2006 von Rittal zusammen mit dem Schwesterunternehmen Eplan vergeben, der zweite Platz ist mit 1.000,-Euro dotiert. Mit dem Productivity Award werden Lösungen im Bereich Engineering und Packaging ausgezeichnet, die sich durch hohe Produktivität und eine schnelle Produkt- und Lösungsumsetzung auszeichnen.
Zweimal Platz eins
Die Jury hatte es in diesem Jahr offensichtlich besonders schwer, sich für ein Projekt als Sieger zu entscheiden, sodass zwei erste und ein zweiter Sieger gekürt wurden. Den ersten Platz teilen sich der Werkzeugbau der Audi AG und das Elektrotechnikunternehmen K&B. Geehrt wurden die Unternehmen für ihre produktivitätssteigernden Lösungen im Engineering. So hat Audi auf der Basis von Eplan Engineering Center seine Durchlaufzeiten für die Anlagenentwicklung deutlich verkürzen können. K&B konnte durch die vertikale Integration seines Engineerings signifikante Einsparungen erzielen. Der zweite Platz ging an die Siemens AG für eine Laborausführung von PCS7. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Preisverleihung
Die Preisverleihung durch die hochkarätige Jury aus Deutsche Messe AG, Fraunhofer Institut, SPS-MAGAZIN, VDMA und ZVEI fand am 14. Juni im Rahmen der Productivity Days in der Herborner Unternehmenszentrale von Rittal statt. Dabei stellten Referenten aus Unternehmen und Hochschulen neue Entwicklungen im Bereich Produktivitätssteigerung vor. Einen Schwerpunkt nahm dabei die \’Digitale Fabrik\‘ ein. \“Die Stärken der deutschen Industrie liegen im partnerschaftlichen Zusammenspiel von Kunden, Herstellern und Lieferanten. Durch gegenseitige Offenheit und Vertrauen zueinander geschehen Quantensprünge in den Wertschöpfungsketten\“, betont Norbert Müller, Vorsitzender der Rittal-Geschäftsführung, bei seiner Begrüßungsrede zu den Productivity Days. Der Standort Deutschland habe eine Menge Ideen, um Effizienz zu steigern. \“Mit den Productivity Days wollen wir hierzu Anregungen weitergeben,\“ so Norbert Müller.
Die Preisträger
Die Audi-Lösung überzeugte die Jury mit einem für die Automobilindustrie richtungsweisenden mechatronischen Engineeringkonzept, das in verschiedenen Disziplinen wie Mechanik, Elektrik, Fluid und Steuerungstechnik beachtliche Einsparpotenziale erzielt und Produktionslaufzeiten drastisch verkürzt. Kappenberger+Braun wurde für eine durchgängige vertikale Integration des Engineering – von SAP bis zu Schaltschrankbohrautomaten sowie zur Kabelkonfektionierung – ausgezeichnet. \“Da viele technologisch exzellente Vorschläge für den 1. Platz zur Entscheidung standen, fiel der Jury die Auswahl für den Gewinner des Productivity Awards besonders schwer\“, erklärte Dipl.-Ing. Uwe Scharf, Koordinator der Productivity Days und Leiter Strategic Business Development bei Rittal. \“Klare Entscheidung der Jury war dann, dieses Jahr zwei erste Plätze zu vergeben.\“ Dabei zeigen die Lösungskonzepte der beiden ersten Sieger die aktuellen Megatrends im Bereich Automatisierung und Engineering. Platz 2 ging an Siemens A&D für eine Lösung, die das moderne Prozessleitsystem PCS7 auf Labormaßstab herunterskaliert. Damit stehen dem Anwender zukünftig alle Funktionen zur Prozesskontrolle auf Laborebene zur Verfügung. Ein entscheidender Faktor zur Verbesserung der Qualität und zur Reduzierung der Durchlaufzeiten. Zur Jury gehörten Thomas Rilke, Leiter Automation der Hannover Messe, Michael Richter, Leiter Competence Center Produktmanagement des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, Peter-Michael Synek vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V.) Forum Mechatronik, Dr. Reinhard Hüppe, Geschäftsführer Fachverband Automation des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V.) sowie Kai Binder, Chefredakteur des SPS-MAGAZINs. Die Beurteilungskriterien umfassten Innovation und Kreativität ebenso wie anschauliche Darstellung, Einsparpotential und Anwendungschancen für den Steuerungs- und Anlagenbau. Baumer präsentiert den ersten Ultraschallsensor in Kompaktgröße, der die Marke von 3 Metern Reichweite knackt. ‣ weiterlesen
Sensor mit 3 Metern Reichweite



















