Im Zentrum der Zukunftstechnologie steht der RFID-Transponder. Er besteht aus einer Antenne und einem Microchip, auf dem ein Nummerncode mit verschlüsselten Informationen gespeichert ist. Entlang der Wertschöpfungskette bietet RFID allen beteiligten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Prozesse zu optimieren und effizienter zu gestalten. GS1 Germany entwickelt einheitliche Anwendungsempfehlungen, international geltende Standards sowie branchenübergreifende Logistiklösungen. Damit trägt das Unternehmen zu den Rahmenbedingungen für eine zügige und sichere Einführung der Technologie bei. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen EPCglobal.Inc treibt GS1 als Non-Profit-Organisation die Implementierung von RFID zum Nutzen von Industrie, Handel und Verbrauchern voran. EPC Gen2 umfasst sowohl den Datenstandard des Elektronischen Produkt-Codes (EPC) als auch eine Luftschnittstellenbeschreibung, also ein Kommunikationsprotokoll zwischen Transponder und Schreib-/ Lese-Einheit. Dieser im Jahr 2005 etablierte Standard wird als zweite Generation (Gen2) bezeichnet, um ihn von den Vorarbeiten aus den Anfangstagen abzugrenzen. Darüber hinaus sind gegenwärtig weitere Schnittstellenspezifikationen in Arbeit. So soll die RFID-Technologie in einen breiteren technologischen Kontext eingebettet werden. Gleichzeitig geht es darum, die Vorzüge der Netzwerktechnologie in vollem Umfang auszunutzen. Unter dem Stichwort \’Internet der Objekte\‘ wird es mit dem EPCglobal-Netzwerk möglich werden, über das Auslesen des weltweit eindeutigen EPC aus dem Transponder auf dezentrale Unternehmensdatenbanken zuzugreifen, in denen die Beteiligten der Lieferkette Ereignisdaten wie z.B. Warenübergangszeitpunkte hinterlegen. EPC Gen2 Die Funktionen der zweiten Generation RFID-Etiketten verlaufen schneller und sicherer als die ihrer Vorgänger. Des Weiteren sorgt eine zusätzliche Option dafür, dass die auf dem Transponder gespeicherten Daten nach Kauf eines Produkts gelöscht werden können. Drei verschiedene Leseeinstellungen optimieren die Übertragung, je nachdem ob nur ein Lesegerät oder derer viele auf engem Raum zum Einsatz kommen. Ein Transponder kann dabei auch von mehreren Anwendungen gleichzeitig ausgelesen werden. Zwei verschiedene Codierarten erlauben es, Transponder trotz Störrauschen fremder Anwendungen erfassen zu können. Gen2 Transponder sind wiederbeschreibbar. Dadurch kann der Nutzer die Transponder direkt in seiner Anwendung, z.B. wenn sie bereits auf einem Umkarton appliziert sind, beschreiben. Die Lesegeschwindigkeit unter europäischen Funkbedingungen hat sich gegenüber der früheren Generation vervielfacht. Mindestanforderungen
RFID-Standardisierung: Zweite Generation
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