Sicherheit für Energieketten Günstiger Einstieg ins Condition Monitoring

Vor allem in kritischen Anwendungen, bei denen längere Ausfallzeiten durch Schäden reparaturintensiv und somit teuer wären, könne das System für das nötige Mehr an Sicherheit sorgen, so der Hersteller. Die elektronische Zug-/Schubkraftüberwachung für Energieketten mit Verfahrwegen von mehreren hundert Metern hat sich seit Jahren in zahlreichen weltweit operierenden Krananlagen und Anlagen zum Umschlag von Massengütern bewährt. Ein permanenter Soll-/Ist-Abgleich und die optionale Not-Aus-Funktion verhindern Schäden am Energiekettensystem. Eine Auswertung der über einen längeren Zeitraum gemessenen Zug-/Schubkraft-Werte soll die vorbeugende Wartung und Instandhaltung der gesamten Anlage erleichtern. Bei Großanlagen erfolgt die Kraftaufnahme über den sogenannten \’schwimmenden\‘ Mitnehmer, der bei sehr langen Verfahrwegen zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern ohnehin benötigt wird. Für kürzere und leichter befüllte Anlagen ist dieser jedoch in der Regel unnötig und somit unwirtschaftlich. PPDS basic soll auch bei kürzeren Verfahrwegen von deutlich unter 100m für einen erhöhten Sicherheitsstandard sorgen. Die Kraftmessung erfolgt in diesem Fall durch ein kompaktes Kraftmess-Modul, das zwischen Mitnehmer und Anschlusselement der Energiekette montiert wird. Bei Blockierung der Energiekette – z.B. durch einen hineingefallenen Gegenstand – gibt das Überwachungssystem wahlweise eine Alarm-Meldung ab oder veranlasst direkt eine Notabschaltung des Systems. Somit kann der zuverlässige Schutz vor mechanischen Folgeschäden, wie beispielsweise Leitungsabrissen, in Energieketten-Anwendungen auf kostengünstige Weise erreicht werden.