Das Paar macht es sich bequem im neuen Heim-Cinéma, um endlich den neu gekauften Film auf Blueray Disk in High Definition Qualität anzuschauen: Auf dem iPhone wählt man Home Cinéma und \“Start\“. Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, ein Pausengong erklingt und die Musik wird langsam ausgeblendet. Der Vorhang geht auf, die Raumbeleuchtung wird runter gedimmt und der LED-Sternenhimmel erzeugt ein elegantes Kinoambiente. Gleichzeitig wird der Bluray-Player gestartet, der AV-Receiver schaltet auf die \’richtige\‘ Quelle um, der Film beginnt direkt ohne Vorspann und der 7.1-Sound sowie das große, gestochen scharfe Bild mit hoher Tiefenschärfe nimmt die Zuschauer in Bann. Ganz wie im großen Kino, nur gemütlich zu Hause, ohne Parkplatzsuche oder Schlange stehen. Und auf eigenes Kommando: Über ein fest montiertes Touchpanel oder ein Smartphone mit WLAN steht die gleiche intuitive Bedienung zur Verfügung. Mit Bedienbuttons wie an den Geräten selbst oder Icons, z.B. für die Senderauswahl, sowie einer Bildübersicht, etwa für die Auswahl eines Films. Die vorher benötigten zehn Einzel-Fernbedienungen bleiben von nun an im Regal und es stellt sich nicht mehr die Frage, welches Gerät jetzt schon wieder zuerst bedient werden muss.
Smarte Lösungen für anspruchsvolle Aufgaben
Zu Hause heisst in diesem Fall im Schweizer Dorf Schongau im Luzerner Seetal. Zu Hause bei Rolf Frefel, der das gemütliche Heim seit drei Jahren mit seiner Partnerin bewohnt. Auch der Geschäftssitz der Firma Omalik Elektronik GmbH befindet sich hier. Wer nämlich annimmt, die raffinierte Home-Cinéma-Steuerung sei eines der weltweit angebotenen Systeme für professionelle AV-Steuerungen, unterschätzt die im Haus domilizierte Firma: Das Konzept und die ganze Programmierung wurde von Frefel und seinem Partner Jorge Zingg erstellt – mit Beckhoff CX1020 und daran angehängten E/A-Klemmen. Der heute 38-jährige Rolf Frefel absolvierte eine Lehre als Elektroniker (Anlage- und Gerätebau) bei der Gutor AG in Wettingen und bildete sich anschließend zum SPS-Techniker aus. Nach verschiedenen Tätigkeiten als Steuerungsspezialist in der Maschinenindustrie und Gebäudetechnik gründete er 2004 mit der Omalik Elektronik GmbH seine eigene Firma. Zu den Kunden zählen Firmen aus der Verpackungs-, Maschinen- und Automatisierungsindustrie sowie aus der Sicherheits- und Brandschutzbranche. Als Spezialisten in den Bereichen Heimautomation, Programmierung von Mikroprozessoren und Erstellung von Prototypen im Bereich Elektronik findet das Team von Omalik immer wieder neue und innovative Lösungen. Frefels Firmenvision lautet: \“Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, individuelle Anforderungen und Ideen professionell zu projektieren und als Gesamtlösung zu realisieren.\“ Genau diese Herausforderung suchte Omalik auch, als man sich die Aufgabe stellte, eine smarte Lösung für die anspruchsvolle, integrale Steuerung und Bedienung eines Home Cinémas zu finden. Und warum gerade mit Beckhoff-Technologie? \“Als ich die Beckhoff-Technologie kennen lernte, war ich sofort begeistert. Die Modularität und hohe Granularität der E/A-Bausteine, die Auswahl an integrierten embedded PCs und die direkte Kommunikation über Ethernet und IP geben dem Steuerungsentwickler ein mächtiges Werkzeug in die Hand, um hohe individuelle Anforderungen umzusetzen.\“ meint Frefel. \“Im Gegensatz gerade zu weit verbreiteten AV-Control-Systemen werden bei Beckhoff weitgehend Standards eingesetzt wie z.B. die Programmierung gemäß IEC61131.\“ Dank embedded PCs mit Windows Embedded Standard als Betriebssystem kann jedes Touchpanel mit Ethernet – per Kabel oder Funk – als Bedienpanel verwendet werden. Eben z.B. ein sehr kostengünstiges Smartphone wie im Home Cinéma von Frefel neben einem Touchpanel, das sonst als Navigerät verkauft wird. Ein weiterer Vorteil: Beckhoff Building Automation mit PC based Control bietet eine große Auswahl an Ein- und Ausgangsklemmen inklusive Schnittstellen zu Bussystemen wie KNX, LON, DALI oder DMX. Ein Multimediaraum wie ein Home Cinéma, Sitzungszimmer oder Auditorium benötigt ein Bediensystem, welche sowohl die AV-Komponenten wie auch die Gebäudetechnik wie Beleuchtung, Beschattung sowie Heizung, Lüftung und Klima umfasst. Während das bei den heute üblichen Anlagen durch eine aufwendige Einbindung der Gebäudetechnik über Gateways in ein AV-System gemacht wird, bildet die Beckhoff-Technologie bei Omaliks Lösung eine homogene Lösung für alle Gewerke. Der wohl entscheidende Nutzen: Gegenüber den heute am Markt üblichen Angeboten kann kann dadurch mit fünfmal tieferen Hardware-Kosten gerechnet werden.
Multikulti vorbildlich integriert
In dieser Pilotanlage kamen WLAN, Ethernet, RS232, DMX512, KNX, Infrarot, DVI, USB, Lautsprecher OUT und diverse digitale Ein- und Ausgänge als Schnittstellen zu den verschiedenen Komponenten zum Einsatz. Ein CX1020 inkl. DVI/USB-Anschluss, Audioausgang und RS232-Anschluss sind die Basis für die gesamte Steuerung aller Komponenten. Die Visualisierungen sind über Webapplikationen, basierend auf .NET, erstellt. Dadurch können Diverse WLAN-Geräte ohne Installation von Software oder Treibern als Bedieneinheiten benutzt werden. Als TwinCAT-Softwareelemente wurden Standard.lib, TCKL6301.lib, COMlibV2.lib, TcpIP.lib, TCUtilities.lib eingesetzt. Dank Internetanschluss kann auch gesurft werden, wenn man zum Beispiel wissen möchte, ob nach dem Kinogenuss wieder Sonne scheint# In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Auf der Audio/Videoseite sind folgende Geräte integriert: MK|Ware schafft Transparenz in der Fertigung: Maschinenzustände, Auftragsdaten und Rückmeldungen stehen in Echtzeit bereit. ‣ weiterlesen
Shopfloor-Daten sinnvoll nutzen
- DVD-/Bluray-Player Playstation 3 (PS3) von Sony
- Beamer VPL-HW10 von Sony
- AV-Receiver AV-3808A von Denon
- Sat-Receiver von Humax
- Lautsprecher-System Theater 5 von Teufel
- ButtKicker LFE (Körperschallwandler, welcher den Ton \“körperlich\“ empfindbar macht)
- Netzwerk-Multimedia-Player Popcorn Hour NMT A-110 (zur Speicherung von DVDs ohne Vorspann und Werbung)
- NAS-Server DS109
War es für Omalik nicht sehr aufwendig, diese Geräte programmiertechnisch einzubinden? \“Eigentlich bei vielen Komponenten nicht, bei einigen hatte einfach die Schnittstellen-Beschreibung Mängel, was dann schon Zeit kostete.\“ so Frefel. Nun, dieser Aufwand muss ja einmal gemacht werden und von da an kennt man die Tücken eines Gerätes. Dieses Know-how möchte nun Omalik Elektronik am Markt anbieten, denn der Bedarf an anspruchsvollen integralen Steuerungen für Audio/Video und Raumautomation – smart umgesetzt – wird weiter zunehmen. Über entsprechende Kontakte zu Bauherren, Architekten, Elektroplanern, Systemintegratoren sowie innovativen Radio-/TV-Fachhändlern möchte Frefel seine Dienstleistung anbieten, damit in Zukunft viele Kunden den gleichen Genuss wie er erleben können.
www.omalik.ch



















