VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse erklärte auf der Pressekonferenz des Verbandes anlässlich der Hannover Messe: \“Trotz aller Unsicherheiten bestätigen wir unsere Wachstumsprognose für 2013 von plus zwei Prozent.\“ Wie er hinzufügte, bewege sich der deutsche Maschinenbau beim Auftragseingang momentan eher in einer Seitwärtsbewegung: \“Das Ifo-Geschäftsklima sowie die bessere Stimmung in den Kundenländern weltweit deuten auf eine Belebung der Geschäftstätigkeit hin.\“
Positive Bilanz für 2012
Mit einem realen Produktionswachstum von 1,3% haben die Maschinen- und Anlagenbauer 2012 einen Umsatzwert von 207Mrd.E erwirtschaftet und damit das Rekordniveau des Jahres 2008 (208Mrd.E) fast wieder erreicht. Mit 978.000 Beschäftigten im Dezember 2012 bleibe der Maschinenbau der größte industrielle Arbeitgeber. Die Beschäftigung im Maschinen- und Anlagenbau habe im Jahresverlauf um rund 30.000 Stellen zugenommen. Die Kapazitätsauslastung läge im Jahresdurchschnitt bei 86,4% (2011: 88,7%).
Importe aus Euro-Ländern stiegen
Von der Importzunahme um nominal 4,1% auf 56,2Mrd.E profitierten 2012 die europäischen Partner leicht überproportional: Die Maschineneinfuhren aus den Euro-Ländern stiegen um 7,7%. Größtes Lieferland 2012 war Italien, gefolgt von der Schweiz. Möglicherweise historisch sei der Platztausch auf den Rängen 5 und 6 der Rangliste, wo China Japan verdrängte. China stehe jetzt für 6,8 und Japan für 6,7% Anteil an den deutschen Maschinenimporten.
Exporte 2012 auf Rekordhöhe
\“Trotz Rückgang des China-Geschäftes zeigt der Export wegen des starken US-Geschäftes ein nominales Plus von 5,1%\“, berichtete der VDMA-Hauptgeschäftsführer. Das reichte, um mit einer absoluten Höhe von 149,4Mrd.€ den Vorkrisenstand aus 2008 von 144,8Mrd.€ zu übertreffen und einen neuen Exportrekord aufzustellen. Insgesamt verloren die deutschen Maschinenexporteure auf dem chinesischen Markt 9,6% ihres Ausfuhrvolumens. Im Vergleich dazu wuchs der Maschinenmarkt in den USA mit einem Plus von 14,8%.
















