Motoren für die Medizintechnik

Die Silencer-Serie von Moog ermöglicht die Umsetzung sehr kompakter Lösungen in der Medizintechnik.
Die Silencer-Serie von Moog ermöglicht die Umsetzung sehr kompakter Lösungen in der Medizintechnik.Bild: Moog GmbH

Der hohe Wirkungsgrad sorgt außerdem für eine längere Betriebszeit des Akkus. Hier machen sich neben dem Einsatz von Hochenergie-Magneten vor allem die Wicklungsdichte im Stator der Motoren bemerkbar. Im Vergleich zu konventioneller Technik wird nahezu das doppelte Drehmoment erzeugt. Eine ähnliche Anwendung, bei der die Silencer-Motoren eingesetzt werden, sind Beatmungsgeräte. Moog liefert hier das komplette Gebläse, bestehend aus Motor und integriertem Lüfter. Die Motoren gibt es mit Durchmessern von 30 bis 105mm, Längen von 33 bis 135mm, einem Nenndrehmoment bis 3,2Nm und über 13.000U/min. Die maximale Leistung beträgt 874W.

Völlig neu ist der Einsatz eines kundenspezifischen SmartMotors in einem PCR-basierten Corona-Schnelltest. Das Gerät beinhaltet eine Zentrifuge und kann in unter einer Stunde die Auswertung einer Patientenprobe direkt vor Ort durchführen. Um das Testgerät kompakt und trotzdem zuverlässig konstruieren zu können, ist die Antriebslösung entscheidend: im Gehäuse vereint sie einen BLDC-Motor mit hoher Leistungsdichte, einen vollwertigen Antriebsregler, einen Leistungsverstärker, einen hochauflösenden Drehgeber sowie frei definierbare Ein- und Ausgänge. Die präzise Steuerung des Bewegungsablaufs kann dadurch vollständig durch den SmartMotor abgedeckt werden.