Metljak: Wir verwenden unsere eigenen ASICs für die Sensoren. Zudem sind Mikrocontroller und FPGAs deutlich schneller geworden. Ich sehe daher die Dynamik nicht mehr als Nachteil von magnetischen lagerlosen Systemen.

Velling: Auch wir sehen in keiner Applikation, dass unsere Minicoder-Abtastköpfe Dynamik-begrenzend wären und das Regelverhalten einschränken. Egal, ob bei einem Motor mit 5.000 Umdrehungen oder einer Spindel mit 25.000 Umdrehungen.

Hettich: Mit heutigen Signalverarbeitungen eröffnen sich völlig neue Felder für lagerlose Systeme, wo bisher nur optische oder gelagerte Systeme zum Einsatz kamen, speziell bei Servomotoren.

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Mehr Speed mit IO-Link: 5 Praxistipps für Ingenieure
Wie Anwender das volle Potenzial smarter Sensoren ausschöpfen

IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge. Dieser Fachartikel zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen. Das funktioniert ohne grossen Trainingsaufwand: Selbst Einsteiger ohne Vorkenntnisse können dank kostenfreiem Baumer How-to-Tutorial IO-Link Geräte schon nach 80 Minuten in die SPS integrieren. ‣ weiterlesen

Kaim: Bei der Verzögerung durch Signalverarbeitung spielen die Themen Berechnungszeit und Filterlaufzeit eine wichtige Rolle. Letztere ist schlicht Physik und bei der Systemauslegung muss grundsätzlich ein Kompromiss aus Dynamik und Signalgüte getroffen werden. Beim Thema Berechnungszeit profitieren wir von der Performance von Mikrocontrollern. Weniger flexibel aber dafür deutlich schneller realisieren wir die Signalverarbeitung in vielen Produkten mit speziellen ASICs.

Velling: Auch dort, wo man früher nur analog war, gibt es heute bereits digitale Schnittstellen. Mitsubishi und Fanuc, als führende Maschinenhersteller, haben ihre eigenen digitalen Protokolle. Ich brauche daher in einem sehr klein bauenden Sensorkopf einen hochperformanten Mikrocontroller, der letztlich auch die inkrementelle Information digital auftaktet. Mittlerweile takten wir die Drehzahlinformationen in zweieinhalb Mikrosekunden aus und können damit Informationen digital bis zu 50.000 Umdrehungen direkt in den Frequenzumrichter schicken.

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