Richtlinienkonforme Lösungen

Apropos Welle: Je nach Zentrifugeneinsatz muss das eingesetzte Material dieser zentralen Komponente angepasst werden. So realisiert Groschopp z.B. auch Wellen aus rostenfreiem Edelstahl. Bezüglich der Schutzart ergeben sich bei Tischzentrifugen normalerweise keine erhöhten Anforderungen – schließlich handelt es sich bei Laboren generell um saubere Betriebsumgebungen. Meist handelt es sich um einen Verschmutzungsgrad 2, der bei der elektrischen Auslegung und Konzeption der Motoren berücksichtigt werden muss. Alle Antriebe für Laborgeräte von Groschopp sind so konzipiert, dass sie der maßgebenden Norm in diesem Bereich, der EN61010 Teil 1, entsprechen. „Die Konformität gemäß RoHS, REACH und EICC sowie optional UL/CSA-Zulassungen sind heutzutage selbstverständlich“, erläutert Meyer. „Kunden, die in China produzieren, können im Übrigen auch auf die Unterstützung aus unserem Fertigungsstandort in China zurückgreifen.“

Zusammenfassung

Die Anforderungen von Tischzentrifugen sind vielfältig und lassen sich nur in seltenen Fällen mit Motoren von der Stange abdecken. Als Anbieter von Sonderantrieben verfügt Groschopp aufgrund jahrelange Zusammenarbeit mit Zentrifugenherstellern über das Know-how, um die passenden Lösungen zu konzipieren und umzusetzen. Die maßgeschneiderten Antriebe basieren im Normalfall auf den Standardprodukten und werden gemäß den individuellen Spezifikationen angepasst. Die Entwicklungsabteilung ist direkt im Mutterhaus von Groschopp in Viersen angesiedelt und verfügt über moderne Tools, einen speziell eingerichteten Musterbau und ein eigenes Labor.

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