Funktionale Sicherheit und schlanke Lösungen

Bei einer redundanten N+1-Konfiguration verfügen mehrere Stromversorgungsmodule (Anzahl n) über ein Backup-Stromversorgungsmodul (+1). Wenn ein Modul im System ausfällt, können die funktionierenden Module die Last weiterhin teilen, ohne die Integrität des Systems zu beeinträchtigen. Die Systemfunktion bleibt beim Ausfall eines Moduls erhalten.

Bei 1+1-Konfigurationen ist jedes Modul redundant ausgelegt. In diesem Fall ist der Geräteausgang mit einem Mosfet ausgestattet, der anstelle von Dioden für die Entkopplung der beiden Eingangskanäle sorgt. Damit wird die Wärmeentwicklung und der Spannungsabfall zwischen Eingang und Ausgang reduziert.

Die Serie PS1000 umfasst sowohl spezielle Redundanzmodule (PS1000-**.RM) als auch Module mit integrierter Redundanz (PS1000-**.R). Letztere helfen bei engen Verhältnissen im Schaltschrank Platz zu sparen. Ohnehin zählen diese Stromversorgungen zu den kleinsten und leichtesten Geräte ihrer Klasse und haben einen entsprechend geringen Platzbedarf. Sie sind für Umgebungstemperaturen zwischen -25 und +70°C ausgelegt. Mit der einstellbaren Ausgangsspannung lässt sich der Spannungsabfall auf langen Kabelstrecken kompensieren.

Die Kombination der Module mit anderen Produkten von Pepperl+Fuchs im Schaltschrank – z.B. Trennbarrieren, Signaltrenner und Überspannungsschutzmodule – ist besonders einfach. Beim Anlegen der Eingangsspannung wird der Einschaltstrom aktiv begrenzt und so Netze und andere Geräte geschützt. Die ‚Peak Output Power‘-Funktion ermöglicht zudem das beliebige Zuschalten großer Lasten wie Motoren und elektronische Geräte.

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