Vernetzte Maschinen müssen während ihres gesamten Lebenszyklus regelmäßig Updates erhalten – und Hersteller müssen zunehmend nachweisen können, welches Update wann auf welchem Gerät angekommen ist. Treiber sind neue Sicherheitslücken sowie gesetzliche Vorgaben wie Cyber Resilience Act und NIS-2. Die zentrale Herausforderung: Updates müssen kontrolliert, nachvollziehbar und ohne ungeplante Stillstände in laufenden Produktionsumgebungen ausgerollt werden.
Weil Maschinenflotten oft heterogen sind (unterschiedliche Softwarestände, Varianten, Standorte), braucht es gezielte, regelbasierte Rollouts statt „Update für alle“. In der Praxis erfolgt der Rollout in Wellen: erst eine kleine Testgruppe, dann schrittweise die Ausweitung – mit durchgängiger Statusüberwachung pro Gerät (Übertragung, Annahme, Installation). Eine zentrale Plattform ersetzt dabei manuelle Listen, macht Fehler sofort sichtbar, erlaubt das Stoppen von Kampagnen und ermöglicht entscheidende Rollback-Mechanismen, um Produktionsausfälle zu vermeiden.
Organisatorisch dient ein zentrales Update-Management als Brücke zwischen IT und OT: IT steuert Prozesse, Freigaben und Audit-Trails, operative Teams definieren Zeitfenster und Zielgruppen. Service-Organisationen verlagern Updates von Vor-Ort-Einsätzen hin zu Remote-Steuerung. Ist die Infrastruktur etabliert, wird sie zudem zur Basis für neue digitale Geschäftsmodelle (z. B. Feature-Freischaltungen/Lizenzen) – aus regulatorischer Pflicht kann so ein Wettbewerbsvorteil werden.
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
placeholder
Chance statt Pflichterfüllung
Wenn die Infrastruktur für kontrollierte, nachvollziehbare Updates erst einmal steht, lässt sich darüber perspektivisch mehr ausspielen als nur Sicherheits- und Funktionsupdates – etwa Lizenzen für zusätzliche Funktionen, die sich im Abonnement oder als einmaliger Service auf bereits ausgelieferten Geräten freischalten lassen. Wer die Infrastruktur ohnehin für CRA- und NIS-2-Konformität aufbaut, schafft mit derselben Plattform zugleich die Basis für solche neuen digitalen Geschäftsmodelle. Was heute als regulatorische Pflicht beginnt, kann so zum Wettbewerbsvorteil werden.
Mit einem symbolischen Spatenstich hat Hummel das offizielle Startsignal für die geplante Werkserweiterung am deutschen Unternehmensstandort in Denzlingen gegeben.
Mit den Ultraschallsensoren U1KM in Miniaturbauform erweitert Wenglor sein Portfolio um eine Lösung für Anwendungen, die hohe Reichweiten auf kleinstem Bauraum erfordern.
Prof. Dr.-Ing. Volker Stich wurde mit Wirkung zum 1. Juli in das Präsidium des VDI gewählt und übernimmt zugleich den Vorsitz des Regionalbeirats des VDI.
Herkömmliche Druckverfahren mit Kunststoff- und Papieretiketten sind mit langen Rüstzeiten, häufigen manuellen Eingriffen und größeren Mengen an Materialabfällen aufgrund von Fehldrucken oder ineffizienter Umrüstung verbunden. Anders bei der…
Die 3D Univ+rses sind eine neue Kategorie der Weltdarstellung, entwickelt von Dassault Systèmes. Sie vereinen 3D-Modellierung, Simulation, Data Science und KI-generierte Inhalte zu einem integrierten Ansatz, der die…