Zudem nutzte das Unternehmen die Lösung, um zwei verschiedene Lieferanten von Roboterarmen zu vergleichen. Dabei zeigten sich grundlegend unterschiedliche Strategien: Während bei einem Anbieter die Roboter kooperierten, arbeiteten sie beim anderen unabhängig voneinander. Die Simulation machte die Vor- und Nachteile beider Ansätze transparent und schuf damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
Der Mensch als entscheidender Faktor
Trotz zunehmender Automatisierung der Workflows bleibt der Mensch ein entscheidender Faktor. So lassen sich mit FlexSim auch manuelle Tätigkeiten wie Montage- oder Verpackungsprozesse abbilden. Da die Bearbeitungszeiten manueller Tätigkeiten naturgemäß schwanken, nutzt das System statistische Verteilungen, um diese Unterschiede realitätsnah abzubilden. So lässt sich beispielsweise ermitteln, wie viele Mitarbeiter an einer Linie für einen durchgängigen Materialfluss benötigt werden.
Simulation schafft Investitionssicherheit
In hochautomatisierten Intralogistiksystemen hilft die Simulation, komplexe Wechselwirkungen bereits vor der Umsetzung transparent zu machen. Materialflüsse, Anlagenkonzepte und Ressourcen lassen sich unter realitätsnahen Bedingungen prüfen und unterschiedliche Szenarien miteinander vergleichen. So können Unternehmen Engpässe frühzeitig erkennen, Anlagen bedarfsgerecht dimensionieren und Fehlinvestitionen vermeiden. Bei der Konzeption, Erstellung und Pflege entsprechender Simulationsmodelle unterstützt Aimtec Unternehmen dabei, reale Prozesse und Randbedingungen möglichst präzise abzubilden und damit eine fundierte Grundlage für Investitionsentscheidungen zu schaffen.


















