Modular und skalierbar
„Der Verpackungsmarkt der Zukunft wird noch mehr Flexibilität und Performance einfordern“, blickt Vivaldo voraus. „Unser Stresspunkt ist, dass wir viele verschiedene Arten von Kinematiken und Robotermarken einsetzen müssen, um die komplexen Aufgaben bewältigen zu können, die Highend-Kunden von uns verlangen. Bis vor kurzem haben wir uns nur auf Deltaroboter konzentriert“. KeMotion unterstützt mehrere Kinematiken in Multiroboterumgebungen. Sie ist sowohl auf Hardware- als auch auf Software-Ebene modular aufgebaut und ermöglicht es den Kunden, Anlagenkonzepte zu entwerfen, ohne durch eine maximal einsetzbare Anzahl von Robotern eingeschränkt zu sein.
„Diese gebrauchsfertige Robotik in Kombination mit einem Highlevel-Achsensystem hat einen großen Anwendungsbereich“, fügt Vivaldo hinzu. „Wir mussten eine Architektur finden, die uns eine einfache Kombination aus einer gebrauchsfertigen Lösung und der Option, Simulationen ganzer Roboterlinien zu erstellen, ermöglicht – ohne dass die Produktion dafür unterbrochen werden muss“. Das beeinflusste auch den Vorverkaufsprozess von Sacmi, wo Performance und Materialverhalten vorhergesagt werden müssen, bevor die Lösung tatsächlich umgesetzt wird. „Mit dem eingesetzten System wird dies stark vereinfacht, sodass wir sicher sein können, dass sie die Anforderungen des Kunden verlässlich erfüllen, sobald sie fertiggestellt sind“, betont Vivaldo. IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge. Dieser Fachartikel zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen. Das funktioniert ohne grossen Trainingsaufwand: Selbst Einsteiger ohne Vorkenntnisse können dank kostenfreiem Baumer How-to-Tutorial IO-Link Geräte schon nach 80 Minuten in die SPS integrieren. ‣ weiterlesen
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Erfolgreich und nachhaltig
Die beiden Partner haben mit den bisher erfolgreich realisierten Lösungen auch eine Basis für zukünftige Projekte gelegt. „Wir wollen KeMotion auch für andere strategische Anwendungen nutzen, vor allem im Bereich der Sekundärverpackung“, so Vivaldo. Dabei soll die Nachhaltigkeit sowohl mit Blick auf die Maschinen (Energieeffizienz etc.) als auch mit Blick auf die Packmittel (zum Beispiel umweltfreundliches Material) hoch aufgehängt werden.















