
Die Auftragseingänge in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie erzielten im August ein leichtes Plus von 1,5% gegenüber ihrem Vorjahreswert. „Mit Ausnahme des Monats Juli stiegen sie damit in fünf der vergangenen sechs Monate, wenn zuletzt auch langsamer“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt.
Die Orders aus dem In- und Ausland zogen diesmal beinahe gleich stark an: Erstere wuchsen im August um 1,7%, letztere um 1,4% gegenüber Vorjahr. Bei den Bestellungen aus der Eurozone stand ein Plus von 8,2% in den Büchern, bei den Orders aus Drittstaaten allerdings ein Minus von 1,8%. Damit verfehlten die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euro-Ausland zum ersten Mal im laufenden Jahr ihren Vorjahreswert. Von Januar bis einschließlich August wurde insgesamt 3,3% mehr bestellt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Hier entwickelten sich die inländischen (-4,5%) und die ausländischen Bestellungen (+10,1%) in entgegengesetzte Richtungen. Die Aufträge aus der Eurozone erhöhten sich in den ersten acht Monaten um 6,9% und die aus dem übrigen Ausland um noch kräftigere 11,8%. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Auch geringere Zahlen in anderen Bereichen
Ende Juli waren mit 878.800 Beschäftigten 1,9% weniger Menschen in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie tätig als vor einem Jahr. In Kurzarbeit befinden sich derzeit 25.500. Baumer präsentiert den ersten Ultraschallsensor in Kompaktgröße, der die Marke von 3 Metern Reichweite knackt. ‣ weiterlesen
Sensor mit 3 Metern Reichweite
Nach zuvor vier Anstiegen in Folge ist das Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im September stark abgesackt. Sowohl die aktuelle Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen wurden ungünstiger beurteilt als im August. “Beide Bewertungen liegen unterm Strich jetzt wieder im Minus”, sagte Gontermann.



















