Umsetzung in die Praxis

Einige Elemente für die Lösung der zukünftigen Ansprüche sind bereits verfügbar. Eines davon ist z.B. das Wissen um den eigenen Zustand. Moderne Sick-Sensoren wissen, ob ihre Optik verschmutzt ist und ob dadurch Störungen drohen. Auch die Parametrierung per Software (ggf. aus der Ferne) ist in vielen Fällen bereits möglich. Zudem kann sich der Sensor identifizieren und die SPS ihn prüfen. Wird also im Wartungsfall ein falsches Modell verbaut, merkt es der Anwender umgehend. Das ist von zunehmender Bedeutung, da das Instandhaltungpersonal nicht immer die dafür nötigen Qualifikationen besitzt. Insgesamt integrieren wir heute schon viel Funktionalität in einfache Geräte, die vormals den großen und komplexen Sensoren vorbehalten war.

Intelligenz im Sensor

Der einfache Sensor wird auf dem Weg zur Smart Factory mit Sicherheit eine wichtige Rolle einnehmen. Dann geht es auch zunehmend darum, dass Intelligenz und die Möglichkeit zur Datenvorverarbeitung bereits direkt in – selbst einfachenen – Sensoren verbaut sind. So lässt sich dezentral vor Ort bereits messen, sortieren oder ein fehlerhaftes Produkt ausschleusen. Das schafft ganz andere Möglichkeiten in der Automatisierung von Prozessen. Komplexe Systeme, wie sie heute bei solchen Aufgaben üblich sind, können dann entfallen.

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