Zu den zentralen Anforderungen zählen:
- Risikomanagement: Schwachstellen frühzeitig analysieren, Maßnahmen definieren und regelmäßig aktualisieren.
- Secure by Design: Sicherheitsfunktionen wie Authentifizierung, Zugriffsschutz und sichere Updates bereits in der Entwicklung vorsehen.
- Secure by Default: Sichere Werkseinstellungen ohne zusätzlichen Nutzeraufwand, keine Standardpasswörter, keine offenen Ports.
- Schwachstellenmanagement: Prozesse zur Identifikation, Bewertung und Behebung von Schwachstellen etablieren.
- Softwarestücklisten (SBOM): Eingesetzte Softwarekomponenten inklusive Versionsständen vollständig dokumentieren.
- Sicherheitsupdates: Korrekturen für bekannte Schwachstellen bereitstellen und nachvollziehbar dokumentieren.
Cybersecurity über den gesamten Lebenszyklus
Cybersicherheit muss heute über den gesamten Lebenszyklus einer Maschine gedacht werden. Bereits in der Konstruktion sind digitale Risiken in die Risikobeurteilung einzubeziehen und nach dem Prinzip Secure by Design umzusetzen – etwa durch abgesicherte Kommunikation, klare Rollen- und Rechtekonzepte, deaktivierte Schnittstellen und eine vollständige Softwarestückliste.
Im Betrieb gilt es, physische und digitale Zugriffspunkte zu kontrollieren, sicherheitsrelevante Ereignisse zu protokollieren sowie ein strukturiertes Schwachstellen- und Update-Management mit nachvollziehbarer Dokumentation zu etablieren. Regelmäßige Schulungen des Personals gehören dazu. Automatisierungstechnik von Beckhoff ermöglicht die effiziente Entwicklung ressourcenschonender Verpackungsmaschinen, verkürzt Konstruktionszeiten und senkt Kosten – für innovative Lösungen und nachhaltige Produktionsprozesse. ‣ weiterlesen
Vorsprung im Packaging
Auch im Vertrieb wächst die Verantwortung. Digitale Sicherheit wird Teil der CE-Kennzeichnung. Gefordert sind vollständige Unterlagen zu Schnittstellen, Software, Risikobewertung und SBOM, die Einbindung konformer Zukaufteile sowie die Einhaltung von Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen. Produkte mit bekannten Schwachstellen dürfen nicht in Verkehr gebracht werden. Zudem sollte früh geklärt werden, welches Sicherheitsniveau der Kunde erwartet, damit die Maschine ab Werk passend ausgelegt ist.
Unterstützung bei der Umsetzung
Wieland Electric unterstützt Maschinenhersteller, Entwickler und Betreiber mit Schulungen, Tools und Sicherheitslösungen, die auf aktuelle regulatorische Anforderungen abgestimmt sind. Dazu zählt eine kostenfreie Webinarreihe zur industriellen Cybersicherheit im Maschinenbau. Die Aufzeichnungen sind online abrufbar und richten sich an CE-Verantwortliche, Entwickler, Betreiber und Sicherheitsbeauftragte. Thematisch reicht das Spektrum von Risikobewertung über Normen wie IEC62443 bis hin zur Absicherung von OT-Infrastrukturen. Ergänzend werden mehrtägige Präsenzseminare zur funktionalen Sicherheit angeboten. Zudem findet am 11. Juni ein kostenfreies Online-Expertenforum zu Cybersecurity und funktionaler Maschinensicherheit statt.
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