
Testszenarien und Zertifizierung
Die technischen Arbeiten sollen innerhalb der nächsten zwei Monate mit Arbeitsgruppen beginnen; bereits am 17./18. Dezember trifft sich das Steering-Commitee zu seiner ersten Sitzung. Die Arbeiten konzentrieren sich zunächst auf die Kernfunktionalität der Feldgerätekommunikation, die Entwicklung einer Architektur der nächsten Generation und eines allgemeinen Modells für Geräte, das von Automatisierungsanbietern so einfach wie möglich übernommen werden kann. Diese Architektur und das allgemeine Modell werden von den oben genannten Arbeitsgruppen um gerätespezifische Funktionen erweitert. Schließlich wird die OPC Foundation Standardisierungsdokumente mit Testszenarien und Zertifizierungsverfahren veröffentlichen, um die Interoperabilität der Geräte sicherzustellen. Priorisiert werden hier übrigens zunächst Arbeiten an der Spezifikation der firmenübergreifenden Kommunikation zwischen Steuerungen sowie der vertikalen Kommunikation vom Feldgerät zu den überlagerten Ebenen.
Fazit
Die Chancen standen noch nie so gut, einen international akzeptierten, branchenneutralen und zukunftsorientierten Standard für die Industriekommunikation zu erarbeiten. Das Dach der OPC Foundation ist dabei optimal gewählt, denn für die Kommunikation zwischen Feldebene und den übergeordneten Layern ist OPC UA ohnehin schon als Standard gesetzt. Gewinner sind auf jeden Fall die Anwender, denn sie stehen täglich vor der Herausforderung immer mehr Systeme unterschiedlicher Anbieter zu einer Gesamtlösung zusammenzuführen, die gleichzeitig funktional immer mehr leisten muss. Da die Entwicklungen und Vorarbeiten bereits weit fortgeschritten zu sein scheinen, könnten Automatisierungskomponenten auf Basis von OPC UA über TSN in absehbarer Zeit am Markt verfügbar sein.





















