Industrie 4.0 im Mittelstand
Ein zweiter Schwerpunkt auf dem OWL-Gemeinschaftsstand sind Lösungen für die intelligente Produktion, die in den Projekten des Spitzenclusters entstanden sind, gemeinsam mit Partnern wie Beckhoff, Harting, KEB, Lenze, Phoenix Contact oder Weidmüller. Das Spektrum der Bausteine reicht von intelligenten Steuerungen und Antrieben über Data Analytics, durchgängiger Datennutzung und maschinellem Lernen bis zu kollaborativer Robotik. An Demonstratoren und in einer virtuellen Produktionsumgebung werden die Wirkungen der Lösungen veranschaulicht. Harting beispielsweise integriert und kombiniert flexible mechatronische Komponenten in modularen Fertigungslinien dynamisch durch einen Plug&Produce-Ansatz. Ein kollaboratives Robotiksystem dient als flexible Handhabungs- sowie Montagekomponente und erlaubt die Teil- oder Vollautomatisierung von anspruchsvollen Montageprozessen. Die Anpassung an neue Aufgaben kann interaktiv durch den Prozessexperten ohne aufwendig manuelle Programmierung durchgeführt werden. Neue robotergestützte Produktionsschritte integrieren sich dabei nahtlos in die prozessgesteuerte Laufzeitumgebung der Fertigungslinie. KEB präsentiert neue Ansätze für ressourceneffiziente Transportsysteme. Mit einem elektrischen Antriebs- und Steuerungssystem wird die Leistung für den Betrieb unterschiedlicher Aggregate individuell und bedarfsgerecht angepasst. In drei Größen abgestufte Achsmodule treiben einzelne Aggregate elektrisch an oder nehmen Energie im Generatorbetrieb auf. Das DC-gespeiste Hochvoltsystem ist in der Baubreite variabel und kann bis zu sieben Antriebseinheiten enthalten. Der Energieverbrauch sowie Größe und Gewicht der Aggregate werden reduziert. Die Reichweite und der Wirkungsgrad eingesetzter Energie steigen. Ressourcen von bis zu 30 Prozent können eingespart werden.
















