Die Bewilligung
Die Erkenntnisse aus über 10.000 Bewilligungen sind nicht einfach in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Der deutsche Förderkatalog gliedert nach fachlicher Spezifika, sodass speziell für Maschinenbau und Co. erfolgreiche Antragsteller und Institute identifiziert werden können. Solche Profis im Ideenkonsortium dabei zu haben macht Sinn. Eine telefonische Voranfrage zur Durchsprache der Projektskizze beim Projektträger oder ausnahmsweise auch dem zur Bewilligung eingeschalteten Ministerium macht ebenfalls Sinn. Noch besser ist ein persönliches Gespräch, um neben der schriftlichen Darstellung der Ausschreibung und deren Ziele auch die Bedürfnisse der anderen Seite zu erkennen. Der Zielkonflikt, genügend technisches und wirtschaftliches Risiko aufzuweisen und auf der anderen Seite aber auch für eine praktische Umsetzung der Entwicklungsergebnisse aufzuzeigen, muss bewältigt werden.
Förderprofis und Referenzbeispiele
Es lohnt, die Statistiken der Drittmittelempfänger von Seiten der Universitäten zu lesen. Hier sind seit Jahren die RWTH Aachen sowie die TU München an der Spitze. Ein Institut dieser Topadressen einzubinden erhöht also die Erfolgswahrscheinlichkeit. Auch unter den deutschen Unternehmen gibt es Förderprofis – im Gebiet der Fertigungstechnik und Produktion ist z.B. das Unternehmen Wittenstein ein sehr erfolgreicher Antragsteller. Der Förderkatalog gibt Auskunft über die Bewilligungserfolge. Auch Großunternehmen wie Bosch oder Siemens sind in der Spitzengruppe der Fördermittelempfänger. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Kritik- und Verbesserungsvorschläge
Gerade die Mittelständler des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Automatisierungsbranche sollten zur Antragstellung schreiten. Denn die Projektträger sind aufgerufen, auch Neueinsteiger in der Förderung verstärkt zu unterstützen, obwohl diese Antragsteller bedeutend mehr Arbeit verursachen als die altbewährten Förderprofis. Ein hoher Bürokratismus bei der Antragstellung lässt wenig Zeit während des Förderzeitraumes, um praktische und inhaltliche Ergebnisse zu bewerten. Ideal wäre es, zwei Drittel der Projektträgerzeit für diese Tätigkeit zu verwenden um dann auch einzelne Förderprojekte zu beenden. Die eingesparte Zeit und das eingesparte Geld sollten genutzt werden, um schneller von der Idee zur Bewilligung zu kommen. MK|Ware schafft Transparenz in der Fertigung: Maschinenzustände, Auftragsdaten und Rückmeldungen stehen in Echtzeit bereit. ‣ weiterlesen
Shopfloor-Daten sinnvoll nutzen



















