Steuerung und Cloud in Harmonie

Die Modicon M262 ist eine hochperformante Steuerung aus der bekannten Modicon-Reihe von Schneider Electric. Sie verfügt neben der klassischen SPS Funktionalität über integrierte, leistungsfähige Motion-Funktionen mit bis zu 16 synchronisierten Achsen. Die Kommunikation kann über bis zu 5 unabhängigen Ethernet-Netzwerkverbindungen skaliert werden und mit der Zertifizierung gemäß Achilles L2 wird Cybersecurity Rechnung getragen. Die Modicon M262 kann aber noch viel mehr: Sie ist gleichzeitig ein ausgewachsenes Edge-Control-Element, das sich durch eine hohe Rechenleistung und OPC-UA-Konnektivität auszeichnet. Dadurch ist sie ein wichtiger Bestandteil von EcoStruxure Machine und ermöglicht unter anderem hilfreiche Maintenance Services oder Datenanalyse. Darüber hinaus besitzt sie, wie bereits erwähnt, eine integrierte Cloud-Konnektivität, wodurch ein zusätzliches Gateway entfällt. Alle gängigen Sprachen zur Kommunikation mit der Cloud wie OPC UA oder MQTT werden unterstützt. „Die Steuerung ist so konzipiert, dass sie dem Kunden entlang des gesamten Lebenszyklus des Produkts Vorteile bieten soll. Besonders hervorzuheben ist jedoch das Design und Engineering. Wir haben die Möglichkeit geschaffen, mit Virtual Reality Maschinen vorab zu simulieren und zu optimieren“, erläutert Haj Fraj. Behilflich dabei ist Machine Expert, das modulare Engineering-Tool, mit dem z.B. Logik und Motion in derselben Umgebung konfiguriert werden können.

Predictive Maintenance

Ali Haj Fraj erzählt, dass ihn viele Kunden nach dem Thema Predictive Maintenance fragen. „Wir wollen unseren Kunden helfen, ihre Geschäftsmodelle zu transformieren und wachsende Umsätze zu schaffen.“ Die vorausschauende Wartung gehört zweifelsohne zu einem erfolgreichen Geschäft, denn dadurch können Anwender proaktiv agieren. Der Experte führt dies weiter aus: „Anwender müssen nicht warten, bis eine Maschine kaputt geht. So lassen sich teure Stillstandzeiten vermeiden. Auch der Anbieter kann sein Geschäftsmodell transformieren: Von reaktiv hin zu einem sogenannte Repetitive Business – einem proaktiven und prädiktiven Service – wodurch sich kontinuierlicher Umsatz schaffen lässt. Dadurch kann ein Unternehmen wachsen und wiederum in weitere Services für den Endkunden investieren. Auf diesem Weg entsteht ein Nutzen sowohl für den Anbieter, als auch für den Anwender. Eine Win-Win-Situation.“

Fazit

Time-to-Market verkürzen, einfach und sicher engineeren, eine schnelle Inbetriebnahme sowie Verfügbarkeit und Produktivität der Maschine gewährleisten: Wer EcoStruxure nutzt, muss sich über diese Dinge keine Sorge mehr machen. Zusätzlich können Anwender nun das Businessportal Exchange nutzen, welches das ganze Konzept abrundet. Vor 12 Jahren wurde EcoStruxure ins Leben gerufen. Das bedeutet, dass Schneider Electric heute auf viele Jahre Erfahrung im Bereich Cloud und IoT zurückblicken kann. Dadurch hat sich das Unternehmen einen großen Vorsprung gegenüber Mitbewerbern erarbeitet, die Architektur laufend optimiert und an Kundenwünsche angepasst. „EcoStruxure mit all seinen Tools und Services vereinfacht das Leben der Anwender. Wir haben seit dem Launch von EcoStruxure ein umfangreiches Ökosystem geschaffen, dass dem Anwender über den gesamten Lebenszyklus einer Maschine zur Seite steht und ihm immer mehr Möglichkeiten gibt. Unterm Strich kann er bessere, moderne und wettbewerbsfähigere Maschinen und Anlagen bauen“, resümiert Haj Fraj. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Systemarchitektur hat Schneider ein vielfältiges Werkzeug für Konstrukteure, Maschinenbauer, Betreiber und Fertiger geschaffen. Auf der Basis innovativer Automatisierungslieferanten wie Schneider Electric entstehen modernere und bessere Anwendungen, und manchmal auch neue Geschäftsmodelle. Auch in Zukunft wird Schneider mit Sicherheit weitere Tools für EcoStruxure entwickeln und der Kunde darf gespannt sein, was noch auf ihn zukommen wird. (kbn)

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