TAS Edge läuft plattformunabhängig auf Turck-Hardware sowie auf Windows- und Linux-Servern, was die Integration in Brownfield-Umgebungen erleichtert. Statt unkontrollierter Datenmengen entstehen so vorverarbeitete, relevante Datenströme – Smart Data statt Big Data. Produktionsleiter erhalten KPI-Dashboards, Integratoren definierte Datenwege, Instandhalter frühzeitige Hinweise auf bevorstehende Ausfälle und die IT saubere Schnittstellen in standardisierten Protokollen.
TAS Mobile: Parametrierung ohne festes HMI
TAS Mobile macht das Smartphone oder Tablet zum Display-Ersatz und Service-Werkzeug. Wo Geräte kein eigenes HMI besitzen oder die Sicht auf Schaltschrank oder HMI im Feld fehlt – etwa in beengten Anlagenumgebungen oder auf weitläufigen Produktionsflächen -, ermöglicht TAS Mobile Parametrierung, Diagnose und direkte Unterstützung vor Ort, ohne zusätzliche Hardware. Das verkürzt Reaktionszeiten im Störfall und vereinfacht Serviceeinsätze in der Fläche erheblich. In der Intralogistik ist die Maximierung der Lagerkapazität entscheidend. Kompakte Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Höchste Leistung in kompakter Bauform schafft mehr Platz für die Ware, denn die Technik macht sich klein. ‣ weiterlesen
Intralogistik: Neue Baumer ToF-Sensoren machen sich klein
Vier Module, ein Lebenszyklus
Die vier TAS-Module bilden einen durchgängigen digitalen Lebenszyklus, in dem jede Phase auf die nächste aufbaut. Bereits im Proof of Concept lassen sich Sensoren und Module am Schreibtisch konfigurieren, erste Daten erfassen und mit Edge sowie Cloud visualisieren. Während der Konstruktion stehen Vorkonfiguration von Steuerungen und IO-Link-Geräten sowie die Definition von Geräteklassen und Namensschemata im Vordergrund. In der Fertigung erleichtert die Batch-Konfiguration die Einrichtung von Sensoren und I/O-Modulen; Codesys- und Argee-Programme werden zentral aufgespielt, Testläufe lassen sich über Desktop oder Cloud dokumentieren. Bei der Inbetriebnahme profitieren Anwender von der automatisierten Vergabe von IP-Adressen und Programmen per Batch-Prozess; Edge-Daten unterstützen Factory Acceptance Tests und erste Anomalieerkennung, Mobile dient als flexibles Werkzeug direkt an der Linie.
Im laufenden Betrieb schließt TAS den Kreislauf: Condition Monitoring, Predictive Analytics, Remote Service mit Rollenverwaltung und VPN sowie die automatische Gerätekonfiguration beim Austausch reduzieren den Engineering-Aufwand, verkürzen Hochlaufzeiten und machen Serviceprozesse transparenter. Hinzu kommt die Möglichkeit, Funktionen durch regelmäßige Updates zu erweitern und die modulare Architektur schrittweise vom Einzelgerät bis zum globalen Flotteneinsatz zu skalieren – ohne Integrationsrisiken durch proprietäre Schnittstellen. Ob Maschinenhersteller, Instandhalter, Produktionsleiter oder Systemintegrator – die adressierten Szenarien sind klar definiert. Maschinenhersteller profitieren von durchgängigem Engineering, weltweiter Auslieferung und sicherem Remote-Service mit One-Click-VPN sowie einer Mandantenstruktur für OEMs und Reseller. Instandhalter parametrieren und diagnostizieren per Mobile auch Geräte ohne Display und erhalten strukturierte Unterstützung bei Störungen. Produktionsleiter nutzen KPI-Dashboards, Streaming Analytics und direkte Steuerungsmöglichkeiten aus dem Dashboard. Systemintegratoren vereinfachen Batch-Prozesse für IP-Adressen und Steuerungsprogramme und skalieren die Lösung zentral auf große Anlagen. MK|Ware schafft Transparenz in der Fertigung: Maschinenzustände, Auftragsdaten und Rückmeldungen stehen in Echtzeit bereit. ‣ weiterlesen
Shopfloor-Daten sinnvoll nutzen





















