Die Idee für das HGW 1031 entstand aus konkreten Kundenanforderungen. Gefragt war ein kabelloses Handbediengerät mit drahtloser Datenübertragung, das dem Bediener mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht – idealerweise kombiniert mit integrierten Safety-Funktionen. Während klassische Handbediengeräte bereits weit verbreitet waren, galt das Angebot an industrietauglichen Wireless-Panels damals noch als überschaubar. Besonders Lösungen mit integrierter funktionaler Sicherheit waren kaum verfügbar. Sigmatek griff das Thema früh auf und brachte 2016 das HGW 1031 auf den Markt.
Bereits ein Jahr später folgte mit dem HGW 1033 die nächste Entwicklungsstufe. Das Gerät verfügte über ein 10,1″-Multitouch-Display und integrierte Safety-Funktionen wie Zustimmtaster, Schlüsselschalter und aktiv beleuchteten Not-Halt. Ergänzt wurde dies durch eine sichere 7-Segmentanzeige zur Maschinenkennung bzw. -kopplung. Heute bietet Sigmatek das Wireless-HMI in unterschiedlichen Varianten an – im Hoch- oder Querformat, mit oder ohne TÜV-zertifizierte Safety-Funktionen sowie optional mit Drehgebern. IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge. Dieser Fachartikel zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen. Das funktioniert ohne grossen Trainingsaufwand: Selbst Einsteiger ohne Vorkenntnisse können dank kostenfreiem Baumer How-to-Tutorial IO-Link Geräte schon nach 80 Minuten in die SPS integrieren. ‣ weiterlesen
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Bewährt – wenn große Bewegungsfreiheit nötig ist
Besonders bewährt haben sich die Geräte überall dort, wo Bediener große Bewegungsfreiheit benötigen – etwa beim Einrichten, Teachen oder Warten von Maschinen und Robotern. Neben klassischen Anwendungen im Maschinenbau erschlossen die Wireless-Safety-HMIs auch Einsatzfelder, die ursprünglich nicht im Fokus standen, darunter Automobildesign, Medizintechnik, Bühnentechnik, fahrerlose Transportsysteme oder die Logistik im Seilbahnumfeld.
Geschätzt werden vor allem die flexible Bedienbarkeit und die robuste Funktechnik. Statt mehrere fest installierte Teach-Panels vorzuhalten, kann ein einziges Wireless-Gerät für unterschiedliche Maschinen oder weitläufige Anlagen genutzt werden. Für eine hohe Übertragungsstabilität setzt Sigmatek auf ein redundantes Funkverfahren: Safety- und Nutzdaten werden parallel über 2,4- und 5GHz-WLAN übertragen. Die sicherheitsrelevante Kommunikation erfolgt dabei nach dem Black-Channel-Prinzip. Hinzu kommt ein Wireless-Roaming-Feature, das die Reichweite erhöht und unterbrechungsfreies Arbeiten ermöglicht, ohne dass die Safety-Verbindung neu aufgebaut werden muss.
Die nächste Generation der HGW-Serie ist bereits in Planung. Bis Ende 2027 soll ein neues Wireless-Handbediengerät entstehen, basierend auf der kommenden kabelgebundenen Generation, die Ende 2026 vorgestellt werden soll. Geplant sind ein noch moderneres Bedienkonzept, HTML5-basierte Visualisierung sowie eine noch intuitivere Handhabung.
















